top of page

Lyrics 'So vielsitig wiä s'Läbe'

Sabixx_so_vielsitig_wiae_s_Laebe_Ditto.jpg

Hüt mach i's eifach

Hüt mach i öppis, wo ich immer scho ha welle,
kei Plan, kei Grund –
eifach was grad chunnt!

Ich stah am Morge uf und dänk:
Was mach i eigentlich da?
Immer plane, immer denke,
immer schön vernünftig – bla bla bla!

Ich pack mini Sache,
gang use vor d Tür,
de Himmel isch blau
ich glaub so mach i's au!.

Was, wänn ich hüt eifach mach,
statt hundertmal z überlegä?
Was, wänn ich hüt eifach lach,
und tanz zmitzt uf de Wägä?

Chum, mir gönd!
Wohii?
KEI AHNIG!

Also los!

HEY! HEY! HEY!

Hüt mach i's eifach!
Hüt bin i frei!
Hüt chan s Läbe
verruckt und luschtig sii!

Spring in See!
Tanz im Räge!
Lauf barfuäss über d Wisä!
Mach dä Blödsinn,
wo du immer scho häsch wellä –
und vergiss für einisch s Grüble!

Oh-oh-oh – s Läbe isch da!
Oh-oh-oh – und zwar genau JETZT!
Oh-oh-oh – also chum, mir gönd!
Wohii?

KEI AHNIG!

Gang uf de Bärg,
schrei use, was di nervt,
mach es Picknick irgendwo,
zmizt ide Stadt, det sowiso!

Sing viel z luut,
tanz völlig falsch,
lach bis de Buuch diär weh tuet.
Und wänn öpper komisch luegt –
denn winksch und seisch:
Hoi! Mir gaht's so guet!


Mir müend nöd immer alles wüssä,
mir müend nöd immer alles chönnä.
Mängisch muess mer s Läbe
eifach wieder Läbe nenne.

Bisch parat?

Nei?

PERFEKT!

HEY! HEY! HEY!

Hüt mach i's eifach!
Hüt bin i frei!
Hüt chan s Läbe
verruckt und lusvhtig sii!

Spring in See!
Tanz im Räge!
Lauf barfuess über d Wiese!
Mach dä Blödsinn,
wo du immer scho hesch welle –
und vergiss für einisch s Grüble!

Und wänn du wieder dänksch:
«Das macht mer doch nöd …»

Wer seit das?

ebä.

Also los.

HEY! HEY! HEY!

Hüt läb i eifach!
Hüt bin i frei!
Es muess nöd alles
vernünftig sii!

Usä i d Natur,
de Chopf wird frei,
mach öppis Wilds
und fühl di debii!

Lach über dich,
lach mit de Wält,
mach Erinnerigä
statt immer nur Plän!

Denn s Läbe wartet nöd –
s Läbe isch JETZT!

Wohii gömmer jetzt?

KEI AHNIG!

Perfekt.

Lahn dis Liächt hüt lüchtä

Du frögsch di villicht mängisch,
wieso du grad jetzt da bisch,
wieso du genau i dere Zyt
uf dere Wält am Läbe bisch.

Villicht bisch nöd da zum warte,
nöd nur zum zuäluägä, was passiärt.
Villicht bisch da zum erinnerä,
wer du bisch, wänn d Angscht di nümme regiärt.

Frög di: Wer bin ich,
ohni mini Meinig, ohni mini Sicht?
Ohni Gruppe, ohni Rolle,
was bliibt dänn vo mim Liächt?

Chan ich mini Mitti hebä,
wänn rund um mich s Chaos schreit?
Chan ich mit em Herz verbunde blibä,
zmitzt i dere wilde Zyt?

Lah dis Liächt jetzt am hellschte lüchte,
wänn's dunkel wird um dich umä.
Wähl d Liäbi statt d Angscht,
immer wieder
jedes Mal.

Je meh Liächter zäme schiined,
je meh Chraft wird in eus wach.
Bis d Dunkelheit kei Wahl meh hät,
sich zruggz'zieh –
dänn isch d Liäbi widär adä Macht.

Du bisch viel stärcher als du meinsch,
viel weiser, als mer diär je seit.
Mit de Quälle tüüf verbunde,
au wänn's grad nüm so richtig weisch.

Kei Macht vo usse cha uslösche,
was scho immer i diär brännt.
Und villicht isch genau das Erwachä:
dass mer sich wieder dra erinnert, wer mer isch.
(und dänn blib diär treu)

Wänn sich d Angscht wie en Virus verbreitet,
dänn strahl du dä Fridä uus.
Wänn all um dich umä dä Verstand verlüred,
dänn heb du dinä fescht,
verbunde mit dim Herz.

Nöd gäg d Dunkelheit kämpfe,
nöd no meh Widerstand.
Schruub dis eigete Liächt eifach heller –
und gib am Fridä dini Hand.

Lah dis Liächt jetzt am hellschte lüchte,
wänn's dunkel wird um dich umä.
Wähl d Liäbi statt d Angscht,
immer wieder,
jedes Mal.

Je meh Liächter zäme schiined,
je meh Chraft wird in eus wach.
Bis d Dunkelheit kei Wahl meh hät,
sich zruggz'zieh –
dänn isch d Liäbi widär adä Macht.

Frög di nöd:
Was wählt die Wält?

Frög di:
Was wähl ich jetzt?

Wämmer üs für Liäbi statt Angscht entscheided
für Mitgfühl statt Urteil
für Verbundeheit statt Spaltig
dänn gämier eusi Stimm ab
für e neui Wält im Liächt
(trau di eifach)

Jedä Momänt isch e Wahl.
Jede Gedankä git e Stimm.
Und mit jederä Wahl für d Liäbi
veränderet sich öppis –
zerscht in diär
und dänn im Ganzä.
in üs allnä

wänn d Angscht will cho,
di will überrollä
Gedanke was ächt morn wird sii
dänn entscheid di widär
Nur diä eini Wahl:

Lah dis Liächt jetzt am hellschte lüchte,
grad wänn's dunkel wird um dich umä.
Wähl d Liäbi statt d Angscht,
bis au s letschte Herz erwacht.

Dänn wänn tuusig Liächter lüchted,
wird us jedem einzelne es Meer.
Und d Dunkelheit cha nöd bestah,
wo mer sich erinnert, wer mer isch.

Lah dis Liächt jetzt am hellschte lüchte,
du bisch nöd allei debi.
Wähl d Liäbi, wähl Verbundeheit –
und di neu Wält fangt aa z'sii

Nöd morn.
Nöd irgendwänn.
Jetzt isch dini Zyt

Chum i dis Härz und wähl d Liäbi.
immer...
widär...
lücht und gib dini Flammä wiiter

Bliib bi diär

Hüt isch wieder mal so en Tag gsi
Wo mi d'Wält eifach nume hässig macht
So viel Personä wo eifach aschträngend sind
sich benämed wienes chlises Chind
Sie finded alles schlächt was mer macht
nörgeled umä a was sie nur chönd (blablabla)
Finded eifach jedes Wort wod seisch ä Seich
ja bi so viel Arroganz wirsch bleich

Si chömed mit ihrem Drama
mit hundert Sorgä im Gepäck
und eh du weisch, was grad passiärt
ziänd si dich mit abä i ihrä persönlichä Dräck.

Wämmer ne seit es chönt ja au guet sii
chunt sofort wieso ebe nöd
Sie wänd gar nöd gseh dass es Liächt git
Und verpassed di schönscht Realität
Wämmer ne dänn rächt git und seit
ja häsch rächt
Dänn finded sie s gseitä plötzli wider wunderbar
und so cha das ändlos lang gaa

Und wänn du merksch,
es ziäht a diär,
dänn bliib ganz ruhig,
bliib bi diär.
Atme ii und frög di sacht:
Was zeigt miär das? Weles learning wird grad bracht?

Grad wänn du gschpürsch: «Jetzt langets miär»,
isch dä Moment -
bliib bi diär.
Nöd zruggschlah, nöd iischtige –
eifach lächle und wiiterflüge.

Dänn eifach nume tüüf schnuufe
Alles ganz ruig verbi ziä lah
a öpis Schöns dänkä
Und dänn innerlich es lächle cho lah
Lah kei miisi vibes in dis Herz iidringä
heb dini Ruäh und blib bi diär
Lass di vo dene Luune nöd bezwingä
din Fridä hebsch du fescht i diär

Es wird so liächt wänn mer nöd kämpfe tuet
Eifach dureschnuufe und alles isch guet
Innerlich lächle, und afo überlegge
was will miär das zeigä, wozuä isch das guät?

Und widersprächeds jedem Satz,
wänds immer s letschte Wort,
dänn muesch du si nöd überzüge,
säg eifach «okay» und lah dini Gedankä flügä
Du muesch nöd kämpfe für dis Rächt,
nöd bewiise, was du weisch.
Dänn wänn du weisch, was für dich stimmt,
isch egal, was sie devo haltäd.

Grad wänn du gschpürsch: «Jetzt langets miär»,
isch dä Moment -
bliib bi diär.
Nöd zruggschlah, nöd iistige –
eifach lächle und wiiterflüge.

Dänn eifach nume tüüf schnuufe
Alles ganz ruig verbi ziä lah
a öpis Schöns dänkä
Und dänn innerlich es lächle cho lah
Lah kei miisi vibes in dis Herz iidringä
heb dini Ruäh und blib bi diär
Lass di vo dene Luune nöd bezwingä
din Fridä hebsch du fescht i diär

Du muesch nöd Rächt ha
spill sis Spiil, doch stiig nöd ii.
Wiä en Schtatischt am Rand vo de Bühne – und plötzli wird alles ganz liächt für dich

Er seit «Nei» –
du seisch «isch guät»,
er will Rächt ha –
[audience]
lahn en doch.
Du verlürsch nüt, wänn du nöd kämpfsch,
du wirsch freier Schtück für Schtück.
Dänn villicht isch genau dä Mänsch hüt nur en Spiägel vo diär:
Nöd zum ändere, nöd zum rette – sondern zum zeigä:
Was passiert grad i miär?

Grad wänn du gschpürsch: «Jetzt langets miär»,
isch dä Moment -
[audience]
bliib bi diär.
Nöd zruggschlah, nöd iischtige –
eifach lächle und wiiterflüge.

Dänn eifach nume tüüf schnuufe
Alles ganz ruig verbi ziä lah
a öpis Schöns dänkä
Und dänn innerlich es lächle cho lah
Lah kei miisi vibes in dis Herz iidringä
heb dini Ruäh und blib bi diär
Lass di vo dene Luune nöd bezwingä
din Fridä hebsch du fescht i diär

Du muesch nöd Rächt ha,
nöd überzüge,
du muesch nöd Teil vom Drama sii.
Spill ruhig mit –
[audience]
doch bliib bi diär.

Und dänn frög di ganz in Ruäh:
Was zeigt miär die Begägnig da?
Was dörf ich erkänne, was loslah,
wo sött ich villicht gnauer häreluegä?

Will ich immer Rächt ha?
oder immer alles erchläre?
Find i mini Meinig diä einzig richtig
und schöni Wort sägä nöd wichtig?
oder sötti lerne eifach ruig zblibe
und jede i sinere eigne Gschicht akzeptiärä?

Dänn jede Mänsch, wo i dis Läbe chunnt,
hät doch sicher genau jetzt en Grund.
Er isch en Spiägel, zeigt diär öppis vo diär,
nöd zum verurteile – sondern: «Hey, luäg mal bi diär.»

Wänn dich d Lüüt und d Wält wieder ufreget,
und sich öppis tüüf i diär bewegt,
dänn gahts vielleicht gar nöd um das, was dusse passiert –
sondern um öppis i diär, wo sich grad präsentiert.

Und villicht zeigt sichs genau jetzt,
will jetzt d Ziit isch, dass du dich dem stellsch.
Nöd bekämpfe, nöd verdränge, eifach häreluegä:
Was will das Läbe diär grad über dich sälber sägä?

Drum wänn dich s nöchscht Mal öppis triggered,
und din innere Vulkan scho wieder zittered:
Nöd grad nervä, nöd grad fluächä –
eifach atme und nach innä richtä.

Frög di:
«Was zeigt miär das grad über mich?»
Dänn jede Spiägel zeigt dis Gsicht.
Und häsch entdeckt, was dehinter liit –
chasch lächle und loslah:
Jetzt isch Ziit.

Dini Ziit.

Hey es isch dini Ziit.
oh yeah
nütz si weise.
du chasch di immer optimiärä
zum happy sii
yeah

Hüt wählemer s'Glück

De Morge chunnt und fangt ja scho guät aa...
Ich schla am Bettpfoschtä min chlinä Zächä aa.
De Kafi will nöd us de Maschinä cho,
und mini Haare? ... sitzed sowieso nöd so.

HEY! HEY! HEY!

Ja guät... dänn halt so!

Ich gahn usä und de Wind seit:
CHILL!

Mach's wiän er, er macht's wiän er will.
Und lauft de Plan mal andersch als gedacht,
dänn tanz mit em Läbe und luäg, was es drus macht.

HEY!

Nimm dä Momänt grad wiän er chunnt,
lass s Schwärä ziäh, es git en Grund.
Dreh s Ganzä um und luäg mal hii,
villicht chönnt d Gschicht ganz anderscht sii.

Und wänn wieder alles andersch lauft...

SO WHAT!

Wänn de Plan sich wieder mal verlauft...

SO WHAT!

Ich weiss genau, was ich hüt mach...

WAS?!

ICH WÄHL S GLÜCK!

HEY! HEY! HEY!

Ich entscheidä mich hüt fürs Glück!

FÜRS GLÜCK! FÜRS GLÜCK!

Was mi nervt, das bliibt zrugg!

BLIIBT ZRUGG! HEY!

Ich wähl d Freud und lass de Rescht verbii!

VERBII! VERBII!

US EM DRAMA – MACHED MIR COMEDY!

HEY! HEY! HEY!

HÜÜÜÜT FÜRS GLÜÜÜÜCK!

HEY! HEY! HEY! HEY!

S Läbe isch en Lehrer mit em Grinse im Gsicht,
es prüeft mi mängisch – aber breche tuets mi nöd.
Nimm s Läbe wiä s chunnt und dis Herz bliibt frii,
i allem, was miär gsehnd, cha e Lektion sii.

De Bus fahrt los, grad woni am Bahnhof schtah,
ich wink em na und dänk:

JA GUÄT – DÄNN LAHN EN GAH!

En Fremdä lacht und ich lach zrugg,
mal gaht's id Hosä und mal lacht s Glück.

Wänns mal rägned und du de Schirm vergässe häsch,
teil ich min Schirm mit diär, will das Läbe so besser isch.
Kei perfekte Mänsch und kei perfekte Tag,
doch Liebi findet Rhythmus, wänn mer sie la spilä laht.

Und wänn wieder alles andersch lauft...

SO WHAT!

Wänn de Plan sich wieder mal verlauft...

SO WHAT!

Ich weiss genau, was ich hüt mach...

WAS?!

ICH WÄHL S GLÜCK!

HEY! HEY! HEY!

Ich entscheidä mich hüt fürs Glück!

FÜRS GLÜCK! FÜRS GLÜCK!

Was mi nervt, das bliibt zrugg!

BLIIBT ZRUGG! HEY!

Ich wähl d Freud und lass de Rescht verbii!

VERBII! VERBII!

US EM DRAMA – MACHED MIR COMEDY!

HEY! HEY! HEY!

HÜÜÜÜT FÜRS GLÜÜÜÜCK!
HEY!

Ich muess nöd wüsse, wiä s am Schluss wird sii,
ich cha jetzt grad da sii –
dä Momänt, dä gnüss i.

Jedi Kurve cha mi öppis lehre,
jede Stolperer...

CHA S LÄBE CHEHRÄ!

Und chömed Träne, dänn dörfed sie sii,
miär lönd sie redä und lönd sie wieder ziäh.
Und stönd wieder uf, es Stück stärker als vorher,
nöd härter – nur freier,
und s Herz wird wieder weich.

Und was wähled miär?

S GLÜCK!

Was?

S GLÜÜÜÜCK!

Ich entscheidä mich hüt fürs Glück!

FÜRS GLÜCK! FÜRS GLÜCK!

Was mi nervt, das bliibt zrugg!

BLIIBT ZRUGG! HEY!

Ich wähl d Freud und lass de Rescht verbii!

VERBII! VERBII!

US EM DRAMA – MACHED MIR COMEDY!

HEY! HEY! HEY!

HÜÜÜÜÜÜÜT FÜRS GLÜÜÜÜÜÜÜCK!
FÜRS GLÜCK!

HÜT ENTSCHEID ICH MICH –
GLÜCKLICH Z SIIIII!

Regsch di uf?

Hey säg miär, regt di grad öppis uuf, 
debi gahts di eigentli gar nüt aa?
Fühlsch di betroffä, ja beruäfä, 
zum d Lösig parat z'ha?

Wetsch öpis machä willd meinsch dass muäsch
wänns du nöd machsch dänn wird nüt drus
di andrä nähmed ja de Finger nöd usä
das schisst di a aber eine muäs es ja machä

Ja, dänn frög di doch mal ganz gnau. 
Isch das würkli dini Show?
oder isch das s Läbe vom andrä
und du dörfsch unbetroffe wiiter wanderä?

Dischtanzier di, schnuuf dürä,
lah dini Auge id Ferni schweifä. 
Chum wieder aa und lah dä Ärger gah
Isch das würkli dis Problem, 
oder machsch das vom andere zu dim? 

Wetti mi iibringe für e guäti Lösig, 
oder wetti dä Retter sii? 
Wärum regt mich das so uuf? 
Was hät das Ganze mit mir z'tuä?

Du ghörsch, was lauft, was abgaht, was passiärt. 
Es regt di uuf und du bisch irritiert.
Das chan doch nöd so sii!
wo füährt dänn das nur hii

Doch hey – stopp! 
Dischtanzier di, schnuuf dürä,
lah dini Auge id Ferni schweifä. 
Chum wieder aa und lah dä Ärger gah 
und frög di ganz eifach mal:

Dischtanzier di, schnuuf dürä,
lah dini Auge id Ferni schweifä. 
Chum wieder aa und lah dä Ärger gah
Isch das würkli dis Problem, 
oder machsch das vom andere zu dim? 

Wetti mi iibringe für e guäti Lösig, 
oder muäss i eifach immer öppis tuä? 
Wärum regt mich das so uuf? 
Was hät das Ganze mit mir z'tuä?

Villicht isch das gar nöd dis Problem, 
sondern es muäss genau so sii.
Villicht isch das än Ufgab, ä Lektion, en Wäg. 
wo diä andere dörfed gah.
Du chasch nöd alles für andri löse, 
nöd jede Schtei us em Wäg ruumä.
Du chasch nöd wüsse, wer was brucht, 
was ihri Seel grad lerne will. 

Was triggerät di, was ziät di dri? 
Wärum lasch das so nöch a di? 
Villicht isch ihri Gschicht für sii – 
und dini Reaktion zeigt diär was du drus lerne dörfsch.

Ja, dänn frög di doch mal ganz gnau. 
Isch das würkli dini Show?
oder isch das s Läbe vom andrä
und du dörfsch unbetroffe wiiter wanderä?

Dischtanzier di, schnuuf dürä,
lah dini Auge id Ferni schweifä. 
Chum wieder aa und lah dä Ärger gah
Isch das würkli dis Problem, 
oder machsch das vom andere zu dim? 

Und dänn bis eifach da, ohni Urteil, ohni Zorn. 
Du muäsch nöd kämpfe, niemert rette, du dörfsch eifach i dim Läbe sii.

Dänn villicht isch Liäbi mängisch das: 
nöd rettä, richte oder verstah. 
Em andere sin eigetä Wäg z'lah – und trotzdem näbed ihm z'stah.
Sini Gschicht ghört ihm. 
Mini Reaktion zeigt miär mich. Er lernt sis – und ich lern mis.

Ja, dänn frög di doch mal ganz gnau. 
Isch das würkli dini Show?
oder isch das s Läbe vom andrä
und du dörfsch unbetroffe wiiter wanderä?

Dischtanzier di, schnuuf dürä,
lah dini Auge id Ferni schweifä. 
Chum wieder aa und lah dä Ärger gah
Isch das würkli dis Problem, 
oder machsch das vom andere zu dim? 

(Ja mach nöd s Problem vo öppert anderem zu dim Problem)

Scheissegal

Es isch so krass egal,
so herrlich scheissegal.
Will am Änd interessiärt sich niämert
so fescht für dich, wiä du glaubsch.
Jede läbt sis eigete Läbe,
hät sini Schtürm und sini Frage.
Und was du machsch und wie du bisch,
isch morn für fascht alli scho längscht vom Tisch.
Drum lauf entspannt dur dini Wält,
mach genau das, wo diär gfallt.
Bis so luut, so crazy, so frei –
hauptsach, du bisch dich sälber, hey

Ich mach miär Gedanke, was di andere dänked,
und vill z vill Ziit wird dem Ganze verschänkt.
Findeds mi cool oder findeds mi blöd?
Bin ich lässig gnueg – oder irgendwie nöd?
Händs mi gern, so wiän ich sie?
Oder rededs über mich – guät oder nöd?
Ich dänk und grüble, mach mi fascht verruckt,
und merk gar nöd, wie mich das Ganze verschluckt.

Aber hey – weisch was?
Es isch eigentlich krass:
Du machsch di verruckt,
doch niämert luägt zue.

Es isch so krass egal,
so herrlich scheissegal.
Will am Änd interessiärt sich niämert
so fescht für dich, wiä du glaubsch.
Jede läbt sis eigete Läbe,
hät sini Schtürm und sini Frage.
Und was du machsch und wie du bisch,
isch morn für fascht alli scho längscht vom Tisch.
Drum lauf entspannt dur dini Wält,
mach genau das, wo diär gfallt.
Bis so luut, so crazy, so frei –
hauptsach, du bisch dich sälber, hey

Gsehni guät us, wänn ich dur d'Strasse lauf?
Ide Badi, im Lade oder bim Iichauf?
Wänn ich im Auto sitz – gsehnds mich debii?
Oder luägäds gar überhaupt nöd hii?
Isch mini Frisur guät, sitzt mis Shirt richtig?
Findeds mi komisch oder doch eher wichtig?
Und während ich no dänk: «Was dänked diä vo miär?»
Sind sie mit ihrne Gedanke scho länhscht nümm bi miär.

Aber hey – weisch was?
Es isch eigentlich krass:
Du machsch di verruckt,
doch niämert luägt zue.

Es isch so krass egal,
so herrlich scheissegal.
Will am Änd interessiärt sich niämert
so fescht für dich, wiä du glaubsch.
Jede läbt sis eigete Läbe,
hät sini Schtürm und sini Frage.
Und was du machsch und wie du bisch,
isch morn für fascht alli scho längscht vom Tisch.
Drum lauf entspannt dur dini Wält,
mach genau das, wo diär gfallt.
Bis so luut, so crazy, so frei –
hauptsach, du bisch dich sälber, hey

Für die meischte bisch en Luftzug,
cho – und scho verbii.
En churze Blick, en churze Gedanke,
und scho sind sie wieder bi sich.
Also wärum söllsch dis Läbe verbüüge
für Gedanke, wo du gar nöd kännsch?
Warum söllsch di sälber verlüügne
für öppis, wo villicht gar niämert dänkt?

Es isch so krass egal,
und plötzlich fühlt sich's frei aa.
Was anderi dänked, was anderi gsehnd,
dörf cho – und grad wieder gah.
Drum lauf entspannt dur dini Wält,
mach genau das, wo diär gfallt.
Tanz, lach, sing – oder bliib mal stah,
du muesch vor niämertem Rächenschaft ha.
Und wänn du wieder dänksch:
«Was dänked die jetzt vo miär?»
Dänn lach und säg:
«Kei Ahnig.
Und eigentlich –
isch es miär scheissegal.»

Wänn du's zuälasch

Stell diärvor, d Tür gaht wiit uuf,
und s Liächt nimmt ganz ruhig sin Lauf.
De Himmel glänzt in Wiiss und Gold,
und jede Traum wird plötzlich wahr.

S Wasser klar, dä Morgä frisch,
gseh wiä d Wält still und fridlich isch.
Palme stönd am Wäg entlang,
kei Angscht meh ha, kei alte Zwang.

Wänn du's zuälasch, chönnts würkli sii,
e fridlichi Wält für dich und mi.
Kei Muure, kei Rauch, kei Grund für en Striit,
nur Ruäh und Liächt, so hell und wiit.

Wänn du's zuälasch, Herz a Herz,
kei Kampf, kei Angst, kei Schmerz.
Stell der vor, und plötzlich gsehsch:
Fridä wachst, wänn du en läbsch.

Grüeni Pflanze rund ums Huus,
alles gseht so friedlich uus.
Mänsche laufed Hand in Hand,
mit Roboter dur s ganze Land.

Tiär und Technik näbenand,
niämert muess sich wehre i dem Land.
Autos gläited liis und sacht,
dur e Wält, wo nüüt meh dräckig macht.

Wänn du's zuälasch, chönnts würkli sii,
e fridlichi Wält für dich und mi.
Kei Muure, kei Rauch, kei Grund für en Striit,
nur Ruäh und Liächt, so hell und wiit.

Wänn du's zuälasch, Herz a Herz,
kei Kampf, kei Angst, kei Schmerz.
Stell der vor, und plötzlich gsehsch:
Fridä wachst, wänn du en läbsch.

Jedi Strass glänzt frisch und klar,
und plötzlich wird s Unmögliche wahr.
Kei Mensch frögt meh: «Ghörsch du däzuä?»
Jedä dörf sii – und d Wält chunnt zur Ruäh.

Wänn du's zuälasch, chönnts würkli sii,
e fridlichi Wält für dich und mi.
Kei Muure, kei Rauch, kei Grund für en Striit,
nur Ruäh und Liächt, so hell und wiit.

Wänn du's zuälasch, Herz a Herz,
kei Kampf, kei Angst, kei Schmerz.
Stell der vor, und plötzlich gsehsch:
Fridä wachst, wänn du en läbsch.

Stell der vor, es wär scho da,
nöd irgendwänn – sondern jetzt und da.
Wänn du's zuälasch, fangts grad aa,
will jedes Herz cha Friädä ha.

Wänn du's zuälasch, chönnts würkli sii,
e fridlichi Wält für dich und mi.
Kei Muure, kei Rauch, kei Grund für en Striit,
nur Ruäh und Liächt, so hell und wiit.

Wänn du's zuälasch, Herz a Herz,
kei Kampf, kei Angst, kei Schmerz.
Stell der vor, und plötzlich gsehsch:
Fridä wachst, wänn du en läbsch.

Mach's trotzdäm

Es fangt ganz schtill i diär inne aa,
en Funkä, wo niämert gseh cha.
Doch was du fühlsch, bliibt nöd nur bi diär,
es breitet sich us – vo diär zu miär.

Du gsehsch en Mänsch und irgendöppis stört,
öppis a ihm, wo nöd zu diär ghört.
Din Chopf seit sofort: «Nei, sicher nöd»,
doch dis Härz weiss längscht, dass es andersch geit.

Du muesch en nöd verschtah,
muesch nöd gliich dänke wien er.
Schick ihm eifach Liäbi us dim Herz –
sie dehnt sich us, du chasch si wachsä lah

Und gschpürsch sie zerscht nöd,
dänn mach’s trotzdem - immer wider.
Bis us em chline Funke
öppis Grössers wird.

Schick Liäbi use – lah sie gah,
vo Härz zu Härz, bis jede sie cha verschtah
Schick Liäbi use – gschpür diä Energii,
bis sie wachst und au chan im Gägenüber sii.

Du gisch sie wiiter – sie chunnt zrugg,
us emä Funke wird Stuck für Stuck
es Fäld, wo immer grösser wird –
bis Liäbi die ganz Wält berüärt.

Und grad bi däm, wo di am meischte nervt,
wo jedes Wort din Fridä trüäbt,
grad det fangt dini Üebig aa:
Chasch Liäbi schicke, ohni Rächt müässä ha?

Din Verschtand seit: «Dä hät’s nöd verdiänt.»
Dis Härz seit liis: «Ebe drum erscht rächt.»
Dänn Liäbi frögt nöd "wär hät Rächt",
sie wachst, sobald du sie i Bewegig setzisch.

Und jedes Mal, wo du sie magsch verteile,
gschpürsch es sälber i diär vibriärä
Liäbi isch da zum wiitergäh.
so wird d Energii immer meh.

Schick Liäbi use – lah sie gah,
vo Härz zu Härz, bis jede sie cha verschtah
Schick Liäbi use – gschpür diä Energii,
bis sie wachst und au chan im Gägenüber sii.

Du gisch sie wiiter – sie chunnt zrugg,
us emä Funke wird Stuck für Stuck
es Fäld, wo immer grösser wird –
bis Liäbi die ganz Wält berüärt.

Stell diär vor...

Einä fangt aa.
Dänn zwei.
Dänn hundert.
Dänn tuusig.

Kei Kampf.
Keis Überzüge.
Keis «Ich ha Rächt».

Nur Mänsche,
wo für en Momänt
s Härz offe händ.

Und plötzlich
isch da öppis zwüsche eus,
wo vorher nöd da gsi isch.

Es Fäld.
E Chraft.
En Energie.

Und jede, wo dezue chunnt,
macht sie grösser.

Schick Liäbi use – lah sie gah,
vo Härz zu Härz, bis jede sie cha verschtah
Schick Liäbi use – gschpür diä Energii,
bis sie wachst und au chan im Gägenüber sii.

Du gisch sie wiiter – sie chunnt zrugg,
us emä Funke wird Stuck für Stuck
es Fäld, wo immer grösser wird –
bis Liäbi die ganz Wält berüärt.

Und wänn du hüt nur ein Mänsch gsehsch,
wo du eigentlich nöd magsch dänn...
vergib ihm und schick ihm Liäbi.
Es gaht niä um ihn.
Es gaht um dä Fridä für dich
dä Fridä für eus all.
Liäbi isch de Kitt wo ali Wundä heilt.

Schick Liäbi use – lah sie gah,
vo Härz zu Härz, bis jede sie cha verschtah
Schick Liäbi use – gschpür diä Energii,
bis sie wachst und au chan im Gägenüber sii.

Du gisch sie wiiter – sie chunnt zrugg,
us emä Funke wird Stuck für Stuck
es Fäld, wo immer grösser wird –
bis Liäbi die ganz Wält berüärt.

Knips dä Filter aa

Gseht dini Wält echli verchrugled us?
Gits Sache, wo du nüm wetsch gseh?
Chunnsch usem Ärgere nüm richtig usä
und magsch vo alledem Ganze nüüt meh?

Dänn knips dä Filter aa,
chasch alles Wüäscht a diär verbii ziä lah.
Schrub de Weichzeichner ganz nach obä
und lah dä Glitzer drüber tobä.

Chläb am gröschte Depp e Saunaase aa,
mal am Griäsgram es Lächle draa.
Schnall am Lahme e Ragetä aa
und luäg, wie schnäll er plötzli cha.

Gib em Mäckerer en Schluuchbootlippä,
lah Schterneschtaub uf alles kippä.
Chopfkino aa – und plötzlich gsehsch:
D Wält wird liächter, wänn du drüber lachsch.

Du wetsch vorwärts, ja das isch klar,
doch alli andere blibed stah.
Es regt di uf, es nervt total:
«Was söll ich mache? Ha kei Wahl!»

Doch – knips dä Filter eifach aa,
chasch jedä Seich a diär verbii ziä lah.
Schrub de Weichzeichner ganz nach obä
und lah dä Glitzer drüber tobä.

lahn e Wulchä über dene ufstiigä,
wo meined si müässäd immer siigä.
ziä d Stirn breit und mach de Chopf ganz gschwungä
und scho häsch de Ärger bezwungä.

Es paar Hörner für diä mm Chuä,
scho häsch nüt me mit dem Ärger z'tuä.
Chopfkino aa – und jetzt verschtasch:
D Wält wird liächter, wänn du drüber lachsch.

Dä Kolleg hät es Riise-Muul,
doch zums umsetze isch er z fuul.
Dä ander meint, ganz ungeniärt,
dass sich d Wält nur um ihn dräit.

Dä macht dies und diä macht das,
jede weiss es besser – was für en Spass.
Doch eigentlich isch das total egal,
will du und ich händ immer d Wahl.

Du dörfsch di nervä, klar, das gaht,
doch frög di mal, was es diär bringt.
Will während du dich über anderi nervsch,
bisch es du, wo sini Ziit verschwändt.

Drum stell der's andersch vor – gnau jetzt,
mach Chopfkino, bis s Lachä iisetzt.
Mach en Alien dra, mal en Aff dezuä,
und scho häsch vor dem ganze Theater dini Ruäh.

Ja, knips dä Filter aa,
chasch jedä Seich a diär verbii ziä lah.
Schrub de Weichzeichner ganz nach obä
und lah dä Glitzer drüber tobä.

Ziäh dem d Nase mal ganz lang
wo sie immer in alles steckt,
und los i di inä was es i diär weckt
ebä gsesch, so isch s Läbe fan

Villicht isch dä Filter ja di besser Realität?
check

I don't care

Du laufsch uf mich zuä
und ich freu mi, dich z'gseh.
Doch was dänn us diär usechunnt,
tuät mine Ohre weh.

Du beschwärsch di,
motzisch, reklamiärsch,
all sind dumm,
du findsch es schlimm.

Zerscht weissi nöd,
wiä sölli reagiärä?
Bruchi e Meinig?
Muäsi grad mit diär schwingä?

STOP! Hey, weisch was?
Es isch egal.
Das, wo dich nervt, gaht mi nüt aa.
Es isch dini Gschicht – nöd mini Wahl.
Drum schalt i um uf:
bla bla bla ...
bla bla bla...

'Cause I DON'T CARE,
I really DON'T CARE,
I DON'T CARE –
wänn du im Läschter-Modus bisch

I DON'T CARE,
I really DON'T CARE,
ich stiig nöd ii,
ich bliib bi miär –
und lah dis Theaterstuck diär.

I lah di redä,
doch los nüm würkli zuä.
Gseh nur dis Muul bewegä –
und bliib i minre Ruäh.

Dis Muul gaht uf,
dis Muul gaht zuä,
dini Augä werded grösser –
wow, was machsch dänn du?

D'Händ flüüged ume,
d'Stirn macht mit,
und plötzlich wird dis Drama
für mich en Comedy-Hit.

'Cause I DON'T CARE,
I really DON'T CARE,
I DON'T CARE –
wänn du im Läschter-Modus bisch

I DON'T CARE,
I really DON'T CARE,
ich stiig nöd ii,
ich bliib bi miär –
und lah dis Theaterstuck diär.

Du redsch und redsch,
de Sprächdurchfall lauft.
so viel wo diär s Ego
für wichtig verchauft

Aber ich muäss nöd nickä,
nöd säge: «Genau!»
Mi nöd mit diär nervä
über Lüüt woni gar nöd känn..

I cha eifach dasitze
und dini Show aluägä.
Und je länger du redsch,
desto meh muessi schmunzlä.

Und du redsch immer wiiter,
doch irgendwas verändred sich
statt dass i mit diär motzä
schlicht sich es Grinsä bi miär ii.

'Cause I DON'T CARE,
I really DON'T CARE,
I DON'T CARE –

I DON'T CARE,
I really DON'T CARE,
ich stiig nöd ii,
ich bliib bi miär –
und lah dis Theaterstuck diär.

Und plötzli muäss i lache,
zerscht nur Bitz, dänn immer meh.
Du luägsch mi aa und frögsch dich:
«Was git's da z'lache, hee?»

I gseh dini Mimik,
du gsehsch mis Grinsä,
und plötzlich zuckt's
au bi diär um d'Lippe.

Du wetsch no hässig sii,
doch irgendwie gaht's nüm.
Es Lache steckt  aa –
und dini Wuät wird langsam stumm.

Vor zwei Minute
isch d'Wält no untergange.
Jetzt sitzed miär da
und chönd eus fascht nüm fange.

Und plötzlich merksch:
So wichtig isch es gar nöd gsi.
S'Drama isch verpufft –
und miär zwei sind wieder frii.

'Cause WE DON'T CARE,
we really DON'T CARE,
WE DON'T CARE –
ob sich öpis in eus nervt.

WE DON'T CARE,
we really DON'T CARE,
es isch viel besser mer cha lachä
über so unwichtigi Sachä

Du chasch dini story bringä,
aber i wird de Song nöd mitsingä
wänn eine cha d Ruäh bhalte –
cha Ärger zu Spass umschaltä

Bla bla bla ...
bla bla bla ...
niä mitgah
don't care
don't care
höremer doch uf eus künschtlich uufzregä und lached stattdessä über eusi Gedankä

Puri Freiheit

I ride, ride, ride!
Ich fahrä, fahrä, fahärä
puri Freiheit
on my own

Und wänni ammäl nümä mag,
für alli da z sii, Tag für Tag,
fürs Heilä, Losä, guäti Energi
und immer irgendwie parat z sii

Wänn i kei Energi meh han, 
zum schtarch sii und alles träge, 
wänn i nüm weiss, wo miär de Chopf staht, 
und eifach nüt meh mag erläbe.

Ja dänn sitzi uf min Töff,
ziäh dä Helm aa und fahr los.
Keis Ziil, kei Plan, kei müässä,
Nur de Wind, wo um mini Ohre singt.

Und i fahre, fahre, fahre,
schmöcke d Freiheit, schnuf si ii.
Kei Gedanke, kei Wort, kei Sorge,
ich dörf eifach nume sii.

Und i fahre, fahre, fahre,
lah de Alltag hinder miär.
Mit em Wind und mit de Schtrassä,
find i langsam zrugg zu miär.

De Wind striicht miär um d Nase,
d Wält zieht eifach a miär verbii.
Kei Telefon, kei fremdi Stimmä,
niemär will öppis vo miär.

D Kurve chömed, eini nach där andrä
und i lah mi eifach gah.
Muess nöd wüsse, wo das ane füehrt,
will i grad nüt erreicht muess ha.

Kei Termin und kei Erwartig,
kei Rollä, won i spiele muäss.
Nur de Motor, dä Wind und d Wiiti,
s Läbe isch so wunderbar.

Und i fahre, fahre, fahre,
schmöcke d Freiheit, schnuf si ii.
Kei Gedanke, kei Wort, kei Sorge,
ich dörf eifach nume sii.

Und i fahre, fahre, fahre,
lah de Alltag hinder miär.
Mit em Wind und mit de Strasse,
find i langsam zrugg zu miär.

Ich muess grad niemerem öppis gäh,
muäss niemer verschtah oder gseh.
Muess nüt erchläre, nüt entscheide,
dörf mit em Wind i d Ferni gleitä.

Und irgendwo uf dere Strass,
merk i, was i vergässe ha:
I dörf au eifach für mich sii,
d Freiheit isch und bliibt en Teil vo miär.

Und i fahre, fahre, fahre,
schmöcke d Freiheit, schnuf si ii.
Kei Gedanke, kei Wort, kei Sorgä,
ich dörf eifach nume sii.

Ja i fahre, fahre, fahre,
bis mis Härz wieder frei lacht.
Und i weiss, i muess mi nöd verbügä
will das Läbe mi so glücklich macht.

I ride, ride, ride!
ich fahrä, fahrä, fahrä
dä Wind ziäht dur mi durä
ich bin eis, bin Freiheit pur!

Was du säisch, das erntisch

Wetsch en Öpfelbaum im Garte ha,
dänn fangsch mit Öpfelsame aa.
Wetsch Orange, säsch diä Samä ii,
es wird nie öppis anders sii.

Du chasch nöd Rüebli i d Erde steckä,
und hoffe, chönsch demit Rosä weckä
D Natur isch klar, sie macht kei Witz,
du erntisch gnau das, wo du setzisch.

Und gnau so lauft's doch au im Läbe,
was du usegisch, chunnt zrugg zu diär.
Du chasch em andere d Schuld an allem geh,
doch villicht söttsch mal was du säisch gseh.

Hey! Was du sääsch, das wirsch du erntä,

das isch s Gsetz, wo mir all dörfed lernä.
Säsch du Ärger, chunnt Ärger zrugg,

säsch du Liäbi, wachst si Stuck für Stuck.

Hey! Was du gisch, das chunnt zu diär,

drum fang doch eifach aa bi miär!
Wetsch meh Fridä, dänn gib di am Fridä hii,

so eifach cha s Läbe sii!

Du wetsch Reschpäkt, doch bisch nur am kritisiärä,
tuesch über anderi lache und siniärä.
Du wetsch, dass alli fründlich sind,
doch sälber bisch grad wiä de Wind.

Du wetsch Vertraue, doch kontrolliersch,
wetsch meh Liäbi, doch relativiärsch.
Und wänn di frögsch, was da nöd stimmt,
luäg, was i dim Garte grad so keimt.

Du chasch nöd ständig Dischtle säiä,
und erwarte, Rosä zgseh.
Doch jede Tag, ganz ohni Frag,
is e neui Chance für e neui Saat.

Hey! Was du sääsch, das wirsch du  erntä
das isch s Gsetz, wo mir all dörfed lerne.
Säsch du Ärger, chunnt Ärger zrugg,

säsch du Liäbi, wachst Stuck für Stuck.

Hey! Was du gisch, das chunnt zu diär,

drum fang doch eifach aa bi miär!
Wetsch meh Fridä, dänn gibi di am Fridä hii,

so eifach cha s Läbe sii!

Und mängisch wachst no alti Saat,
wo du scho lang vergässe häsch.
Doch au hüt häsch wieder d Wahl,
was du i dini Erde säsch.

Du muesch nöd warte, bis öppis passiärt,
bis öppert anderscht reagiärt.
Du chasch de Afang sälber sii,
hüt pflanzisch du öppis Schöns ii.

Hey! Was du sääsch, das wirsch du ernte!

Was du gisch, das chunnt zu diär!

Säsch du Liäbi, wachst meh Liäbi,
und dä Afang liit bi diär!

Hey! Was du sääsch, das wirsch du ernte!

Drum überleg, was du wetsch gseh.
Wetsch e Wält voll Liäbi und Fridä?

Dänn fang aa, genau das z'gäh!

Gib das use wo du gern wetsch ha
au wänns der en Momänt gäg de Strich mag gah
es isch so simpel und so klar,
und bim Erntä wunderbar!

Lös dis Ticket

Wänn nöd weisch, wo du herä willsch,
und immer uf em gliche Fläck verwilsch,
dänn wunderä dich nöd, wänn nüt passiärt,
und sich dis Läbe im Chreis ume dräit.

Du wetsch meh Freud und weniger Fruscht,
meh Liächtigkeit und wider meh Luscht.
Doch was genau, das weisch du nöd,
und wunderisch di, wieso nüt gaht.

Stell di mal an Bahnschalter hi,
und seisch: «Es Ticket hetti gärn für mi!»

«Ja wohi söll d Reis dänn gah?»

«Kei Ahnig, eifach nöd det und nöd da!»

«As Meer, id Bärge, uf Paris?»

«Kei Ahnig, eifach is Paradies!»

Dä Typ am Schalter luägt di aa:
«Für es Ticket muäs i dini Deschtinazion scho ha!»

Und genau so laufts au i dim Läbe,
du muäsch am Wäg e Richtig geh.
S Universum wird der alles id Händ legä,
doch s Ziel muesch du scho sälber gseh!

Lös dis Ticket, säg wohi!
Wohii söll dini Läbensreis sii?
Übernimm s Schtüür, bestimm dä Wäg,
nur wänn di entscheidisch nimmt s Glück sin Wäg!

Lös dis Ticket, stiig jetzt ii,
dis Läbe wartet scho uf di!
Du wählsch s Ziil, du gisch d Richtig aa,
und dänn fangt dini Reis erscht aa!

Du triffsch diä Lüüt, wo dich immer nerväd,
und wetsch am liäbschte alles verändere.
Dä Job isch müäsam, d Schtimmig miis,
und irgendwiä isch alles nöd so diis.

Du wetsch, dass anderi sich ändered,
damit du zfridä bisch und sälber nüt muäsch machä.
Doch wänn du wartisch, bis das passiärt,
häsch am Änd zimli sicher nüt usprobiärt.

Du chasch nöd di andrä Lüüt bestimmä,
doch du chasch dini Richtig findä.
Nöd d Wält um dich muess sich anderscht dräiä,
nur du ällei chasch din Wäg definiärä.

Lös dis Ticket, säg wohi!
Wohii söll dini Läbensreis sii?
Übernimm s Schtüür, bestimm dä Wäg,
nur wänn di entscheidisch nimmt s Glück sin Wäg!

Lös dis Ticket, stiig jetzt ii,
dis Läbe wartet scho uf di!
Du wählsch s Ziil, du gisch d Richtig aa,
und dänn fangt dini Reis erscht aa!

Lähn di zrugg, gang mal i dich inä,
was würd di glücklich machä, ganz tüüf i diär drinn?

Was tuät diär guät, was macht di frei?
Was wetsch erläbe, ganz für dich älei?

Lahn dini alte Gedanke ziäh,
du muäsch nöd ä beschtimmti Person sii.

Du dörfsch neu wähle, jedä Tag,
und merke, was dis Härz würkli mag.

Lös dis Ticket, säg wohi!
Wohii söll dini Läbensreis sii?
Du bisch dä Fahrgascht und d Weichä dezue,
niämert anders schtellt sie für dich uf Rueh!

Lös dis Ticket, stiig jetzt ii,
du dörfsch genau dä Mänsch sii,
wo weiss, was er vom Läbe will,
und sich bewegt statt z schtah so still!

Jetz gah nomal a dä Schalter,
und lös dis Tix mit Ziel.
Am beschte reisisch Erschtklass,
will das Erläbnis wird einmalig sii!

Dis Ziel ...
Gibs ii.

Vergiss dini Wurzlä nöd

Miär wänd immer bessär werdä,
immer meh und immer wiiter.
Lerned, üäbed, stränged üs aa,
bis mer fascht nüm chönd grad schtah.

Wänd alles richtig, alles perfäkt,
händ so viel Chraft in üs inä gschteckt.
Doch bi all dem Strebä nach meh,
vergässed miär, üs sälber zgseh.

Miär poliäred, was mer vo usse gseht,
und vergässed, was tüüf in üs läbt.
Miär wänd immer meh us üs machä,
statt eifach mal innezhalte.

Vergiss dini Wurzlä nöd,
vergiss nöd, wär du bisch.
Du bisch so viel meh
als das, was mer vo diär gseht.

was mer gseht sind dini Blüätä, 
was du leischtisch dini Frücht,
Doch du bisch dä Samä, wo alles gitt
und dini Wurzlä träged di immer mit

Luäg mal en Baum im Summär aa,
wiä wunderschön er blüähä cha.
Voll Blätter, Frücht, ja voller Pracht,
was d Natur da alles macht!

miär stuunäd, was er alles gitt
diä Grössi, diä Pracht, er macht alles mit.
doch dass all diä Chraft us sin Wurzlä chunnt,
gsemmer nöd, will diä sind tüüf im Grund

Doch nimmsch am Baum sini Wurzlä weg,
isch alles Schöne plötzlich furt.
Kei Blüäte meh, kei Frucht, keis Blatt,
will er kei Chraft me zum Wachse hät.

Vergiss dini Wurzlä nöd,
vergiss nöd, wär du bisch.
Du bisch so viel meh
als das, was mer vo diär gseht.

was mer gseht sind dini Blüätä, 
was du leischtisch dini Frücht,
Doch du bisch dä Samä, wo alles gitt
und dini Wurzlä träged di immer mit

Dä Baum muäs nöd lernä, en Baum z'sii,
er träit scho alles i sim Saame debii.
Er muäss nöd wüssä, wiä Wachse gaht,
er vertraut dä Chraft, wo in ihm schlaat.

Er frögt nöd, ob er guät gnuäg isch,
ob sini Blüäte au schön gnueg sind.
Er wachst und blüäht, ganz ohni Plan,
will er scho alles i sich hät vo Afang aa.

Und du?

Wär bisch du, wänn niämert luägt?
Wär bisch du, wänn du nümä muäsch?
Wär bisch du, ganz ohni Schii?
Was isch dä Urschprung vo dim Sii?

Vergiss dini Wurzlä nöd,
vergiss nöd, wär du bisch!
Du bisch so viel meh,
als das, was mer vo diär gseht!

Du bisch dä Same, du bisch dä Grund,
i diär isch diä Schtärchi wo immer wider chunnt
du muäsch nöd suächä wer oder was du söllsch sii
luäg eifach uf dini Wurzlä und dänn fühlsch du dii.

Dä Baum muess nöd lerne, en Baum z'sii.
Und du muäsch nöd lerne, du sälber z'sii.

Vergiss dini Wurzlä nöd.
Vergiss nöd, wär du bisch.
und falls es du vergässe häsch
so stell diär hüt diä Frag wer du bisch
es isch niä z'spat für Fridä in diär

Hundert Prozänt Vergebig

Du träisch e Gschicht scho viel z lang,
sie haltet dich in ihrem Bann.
Was damals gscheh isch, isch verbii,
doch dini Gedankä sperred di ii.

Du chasch nöd ändere, was mal isch gscheh,
doch chasch es hüt ganz anderscht gseh.
Nöd d Tat, nur das, was du drin gsehsch,
entscheidet, ob du wiitergahsch.

Mach en Schritt zrugg, luäg eifach zuä,
s Drama lauft, doch du häsch d'Ruäh.
Du bisch nöd de Film, wo vor diär lauft,
du bisch das, wo nüm alles glaubt.

Hundert Prozänt Vergebig,
isch hundert Prozänt Fridä!
Lah de Groll jetzt wiiterziäh,
mach dis Härz und dini Seel jetzt frei!

Hundert Prozänt Vergebig,
isch hundert Prozänt Fridä!
Was au chunnt und was au gaht,
d Liäbi isch das, wo bestaht!

Oh-oh-oh, lah s gah,
oh-oh-oh, es isch alles da.
Oh-oh-oh, du wirsch gseh,
de Fridä isch scho lang i diär.

Din Chopf macht us em Läbe en Film,
mal wild und luut, mal liis und still.
Er verteilt d Rolle, urteilt schnäll,
und malt diär dini eigeti Wält.

Doch jedä Film hät au en Schluss,
und du entscheidisch, öb du mitspilä muäsch.
Lah d Düütig los, de Vorhang fallt,
und plötzlich wird dis Härz ganz wiit.

Nöd d Wält muess andersch sii,
nur dini Sicht dörf gändered sii.
Lah dini alte Urteil gah,
und gspür, was sitt immer scho isch da.

Hundert Prozänt Vergebig,
isch hundert Prozänt Fridä!
Lah de Groll jetzt wiiterziäh,
mach dis Härz und dini Seel jetzt frei!

Hundert Prozänt Vergebig,
isch hundert Prozänt Fridä!
Was au chunnt und was au gaht,
d Liäbi isch das, wo bestaht!

Dis Gfängnis hät kei Schloss, kei Tür,
de Schlüssel liit scho lang bi diär.
Du häsch en immer bi di gha,
jetzt dörfsch di sälber use lah.

Und hinder all dem Lärm und Schtriit,
liit e Schtilli, wo für immer bliibt.
Kei Sturm, kei Wort, kei alte Schmerz,
nimmt diär de Fridä us dim Härz.

Hundert Prozänt Vergebig,
isch hundert Prozänt Fridä!
Lah de Groll jetzt wiiterziäh,
mach dis Härz und dini Seel jetzt frei!

Hundert Prozänt Vergebig,
isch hundert Prozänt Fridä!
Was au chunnt und was au gaht,
d Liäbi isch das, wo bestaht!

Hundert Prozänt Vergebig ...
isch hundert Prozänt Fridä ...

Nüt muäss anderscht sii ...
de Fridä wohnt i diär ...
vergib, lah los
vergib allem und allne au wänn du diär en Schupf gäh muäsch

Atmä, atmä, atmä

Dänk eifach mal a nüt
lah din blick schweifä
wänn gedankä chömed
säg ne dankä
und lahns wiiter ziäh
Gedankä heisst drum geh Dankä
will Gedanke wänd cho und wider gah
und niemals vo diär wänd feschtghalte werdä

atmä
atmä
atmä
eifach nur daa sii

nüt tuä, nüt müässä
keis planä, eifach nur sii
nüt tua, nüt müässä
atme, atmä, atmä

dänk eifach mal a nüt
lah din blick schweifä
wänn gedankä chömed
säg ne dankä
und lahns wiiter ziäh
Gedankä heisst drum geh Dankä
will Gedanke wänd cho und wider gah
und niemals vo diär wänd feschtghalte werdä

atmä
atmä
atmä
eifach nur da sii

nüt tua, nüt müässä
keis plane, eifach nur sii
nüt tuä, nüt müässä
atme, atmä, atmä

kei druck uf em bruschtkorb
kei muäss, kei söll
nur dä momänt
wo alles loslah dörfsch

nüt tuä, nüt müässä
keis plane, eifach nur sii
nüt tuä, nüt müässä
atme, atmä, atmä
drum heisseds geh Dankä
und nöd bliib Dankä

bottom of page