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Lyrics 'Gseh di sälber'

Sabixx_gseh_di_saelber_Ditto-2.jpg

Alles gaht verbii

Läbe heisst erläbe
De Momänt und niämals d Ewikäit
Jedes Gfühl und jede Sägä
Isch nur jetzt und nöd für immer gleit
ja

Will alles gaht verbii
Und genau so muess es sii
Drum heb a nüt fescht lass la gah
Nüt isch für immer da

ja mängisch erläbeni Sache
Wo mis Herz erfülled mit Lache
Und ammel gspür i ä Truur
Sie baut ums Herz e dicki Muur
Die eine Mönsche, dänki mier
Sind doch gstört, wie nöd vo hiä
Machid alls kaput, händ en Grössewahn
S riist mi abe id Verzwiflig woni nöd verstahn

Doch ich weiss:
Alles gaht verbii
Und genau so muess es sii
Drum heb a nüt fescht lass la gah
Nüt isch für immer da, oh ja

Hei diä Momänt wo mis Herz so warm isch gsii
Ich ha welle es göchi nie verbii
Ändlos langi Stunde
I de Liäbi verbundä
Suäch en Wäg wien is chan erhaltä
Alls am Läbe bhaltä
Wett die schöne Sache ha
Und nie me la gah

Doch ich weiss:
Alles gaht verbii
Und genau so muess es sii
Drum heb a nüt fescht lass la gah
Nüt isch für immer da, oh ja

Luäg eis chani diär säge
Reg di ab nüt uuf
Und nimm d Liäbi i diär uuf
Und du wirsch gseh,
Alles wird ganz liächt
Will du weisch:
Alles gaht verbii

Und genau so muess es sii
Drum heb a nüt fescht lass la gah
Nüt isch für immer da, oh ja
Chill dis Läbe
Be free

Befrei dini Seel

Du chasch Decki um Decki
über dini Gfühl werfe
Und irgendwiä dänn funktioniärä
als wär nie öppis schwer
Doch unter all dene Lagä
verblasst das was dich usmacht
du funktioniersch, fallsch niemertem zur Lascht
doch dini Seel verblasst

Luäg di aa, mach di fräi
Dini Seel will endli häi
setz jetzt dich a erschti Stell
und lahn zue was gseh werde will

Befrei dini Seel
Lass alls underdrücktä jetzt use
Befrei dini Seel
Bis dini inner Sunne wieder schiint
Befrei dini Seel
Nüt muäsch länger unterdrücke
Was vergrabe isch, will läbe

Alls ghört doch ganz ällei zu dir
meinsch dass di niemert ghöre will
Und  betrursch di lang ganz still
häsch di chli gmacht, nöd wichtig gseh
will d Welt eifach härt willsch neh
Aber kei Muur isch für immer
und kei Träne muess sich schäme
Was du Jahre lang verdeckt häsch
Chan dini Würklichkeit nüm lähme

Luäg di aa, mach di fräi
Dini Seel will endli häi
setz jetzt dich a erschti Stell
und lahn zue was gseh werde will

Befrei dini Seel
Lass alls underdrücktä jetzt use
Befrei dini Seel
Bis dini inner Sunne wieder schiint
Befrei dini Seel
Nüt muäsch länger unterdrücke
Was vergrabe isch, will läbe
Und ghört doch ganz allei zu dir lass diä Träne fallä
Und chum zu dir zrugg

Denn hinder dinre Trurigkeit wartet
Dis Glück, ganz ohni Druck
Befrei dini Seel
Und gseh wie wichtig du bisch

Mier sind niä trännt

Au wänn du jetztä meinsch
alles seg verbi
du muäsch für immer gah
und alles hinder diär lah

los, lueg no einisch uuf
mier sind no immer da,
e grossi Reis hört uuf
mier lönd di jetzt la gah

viellicht häsch du grad Angscht
du chönntsch älleini sii
dänn los jetzt churz uf mich
was ich diär z säge han

mier sind nie trännt uf derä Reis
nur d Bühne wett eus das glaube lah
für immer sind miär alli eis
au dänn wänn öppert dörf wiiter gah
mier sind nie trännt und wänn überhaupt
dänn simmers jetzt

drumm heb au du jetzt ganz viel Muät
und bis ganz gspannt was jetzt mag cho
vertrau mim Wort ich weiss es guät
was dich erwarted, für das bisch cho

lass eus dänn au bitzt truurig sii
für all din Glanz wo du üs häsch gschänkt
mit Freud und Liäbi dänked mier a dii
so schön isch d Reis mit dier doch gsii

mier sind nie trännt uf derä Reis
nur d Bühne wett eus das glaube lah
für immer sind miär alli eis
au dänn wänn öppert dörf wiiter gah
mier sind nie trännt und wänn überhaupt
dänn simmers jetzt

heb guät Vertrauä in Prozäss
luäg jetzt nöd zrugg sondern nach vorn
alls wo da isch und du häsch
lass muätig da und luäg ufs Morn

und du wirsch gseh wies anderscht isch
als du dis Läbe lang häsch dänkt
wänn du da loslasch warted mier
scho lang im Paradies uf dich

Los uf d Wort, won i dier zsäge han
es isch ganz anderst als du meinsch
Trännig  git's nöd so, wie du denksch
mir gönd dur d'Ziit, aber nöd usenand.

mier sind nie trännt uf derä Reis
nur d Bühne wett eus das glaube lah
für immer sind miär alli eis
au dänn wänn öppert dörf wiiter gah
mier sind nie trännt und wänn überhaupt
dänn simmers jetzt
lahn eus jetzt wieder würklich zäme eis sii. i dä ewigliche grossä Liäbi
Reis guät

d'Bühnä

Wänn dä Vorhang sich bewegt, wird miär öppis klar
mis Ego spielt Regie, doch s Herz bliibt unsichtbar
Es schriibt mier es Drehbuech, Zeile für Zeile neu
Und sälber wenn ich ränne, bliib ich nöd immer treu
ich lueg in es Spiägelglas, und gseh nur e Maske
Voll Glanz und voller Lärm, aber kei wahri Antwort drunder

Dä Saal isch voll mit Stimmä, jede will öppis säge
Und mitten i dem Echo fang ich aa, mich sälbst z'verstah

Lueg zue, was da gspielt wird
Lueg zue, wer sini Rolle mimt
Du muesch nöd für immer blibe
Wenn s'Läbe dich verruckt umringt
Lueg zue, was da gspielt wird
Und gseh, was dir sälber bliibt
Entweder du bisch Teil vom Drama
Oder du gasch, bevor es di verschlingt

Sie sölled alli guet sii, ja, jede mit sim Part
und all die Sätz wos säged sind einigi rächt hart
doch es git en Stuähl im Dunkle, weich und ganz bequem
Det chasch du still zuäluäge, ohni z sii part of the game
Du häsch d Füäss uf de Planke, doch au d Freiheit i de Hand
Jede Momänt isch en Entscheidig, jedes Nei macht Widerstand
Und wänn dä Lärm di lockt, mit sinere glänzede Kulisse
Dänn erinnere dich: Du muesch nöd bliibe, nur will alli wänd, dass du mitspielsch

Lueg zue, was da gspielt wird
Lueg zue, wer sini Rolle mimt
Du muesch nöd für immer blibe
Wenn s'Läbe dich verruckt umringt
Lueg zue, was da gspielt wird
Und wähle, was dir sälber bliibt
Entweder du bisch Teil vom Drama
Oder du gansch, bevor es di verschlingt
Und wenn de Tür ufgaht, schiint d Sunne in Gang
Ohni Maske, ohni Text, nur du mit dim eigne Klang
Lueg zue, was da gspielt wird
Und gang, wänns dis Herz verlangt.

Gliäbti Liäbi

Gliäbti Liäbi,
hütt legg ich all offnä Fragä i Dini Händ.
all Sache wo sich grad nöd beantworte lah wänd
mhmhmmm
Ich muäss sie hütt Nacht nöd be-antwortäd ha
ich lah los und vertrau, und so chan ich verschtah

gliäbti Liäbi,
Sorg Du für das, was ich nöd träge cha.
sorg defür, dass i nöd undergah
mhmhmmm
Heil in miär, was nach Heilig schreit.
dini warm Hand isch immer bereit
mach mi frei vo mine schwere Sorgä
damit i liächt verwache chan am Morgä

gliäbti Liäbi,
Sägne de Mänsch, a dä ich dänke.
Sägne au mich, so chan au ich Liäbi schänke
Und erinnärä mich im Schlaf da dra,
in Wahrheit bisch du allne glich nah
Meh muäss ich hüt nöd wüssä.
de Rescht chan i vergässe
lah all offne Gedanke los
und befreiä mich vo mim Gedankechaos

gliäbti Liäbi,
Sorg Du für das, was ich nöd träge cha.
sorg defür, dass i nöd undergah
mhmhmmm
Heil in miär, was nach Heilig schreit.
dini warm Hand isch immer bereit
mach mi frei vo mine schwere Sorgä
damit i liächt verwache chan am Morgä
gliäbti Liäbi
dankä, dass du immer da bisch
au wänni di oft nöd wahrnimm

​

I dä Liäbi liit dis ganze Glück

wänn immer öpis fählt i dier
doch du nöd weisch was s isch
du alles häsch und doch nie ganz
wänn du eso läär bisch
wänn s Gfühl ä grossi Wunde isch
und s nöd erchläre chasch
de Chopf seid hej du häsch doch alls
doch s Herz weiss öppis fählt
dänn los was i dier z säge han
und fühl was' macht mit dier
gspür was das verändre chan
lah di gah und floatä chli mit miär:

i dä Liäbi liit dis ganze Glück
los uf ihri Stimm
au wänn sie nonig luut ghöre chasch
das isch nöd so schlimm
glaub mer du bisch gliäbt
genau so wiä du bisch
doch suech das Gfühl vo Heimät
nie i Mänsche oder Ding
will das Gfühl findsch nie im Usse
sondern nume i dier drin

i dä Liäbi liit dis ganze Glück
los uf ihri Stimm
au wänn sie nonig luut ghöre chasch
das isch nöd so schlimm

los eifach herä, ganz für dich ellei
stell d Ohre ab, los mit dim Gfühl
ghör d message diräkt i dis Herz
und lahn en gah, din altä Schmerz
dis Herz liit i minere warme Hand
s isch d Energie wos treit
Lahn di la träge vom flow vode Unändlichkeit
Und gönn dier de Friedä
Wo du so lang häsch vermidä

Din Wunsch so gross und dicht,
dass ändli öppert dini Schau durchbricht
dass tüüf i dier dis Herz berüährt
Di sanft und warm nach Hause füährt
Luäg:

I dä Liäbi liit dis ganze Glück
los uf ihri Stimm
au wänn sie nonig luut ghöre chasch
das isch nöd so schlimm

Sie isch d Antwort uf jedi Frag
D Lösig uf jedi Plag
Wo immer din Blick hi schweift
Uf Mönsche, Sache, Begebeheit
Lueg dur d Linse vode Liäbi
Und du gspürsch wie si dich treit
peaceful joy, alles isch gliich
Bedingigslosi Liäbi wartet uf dich
Nimm sie aa, lah de Rescht la gah
tschill dis läbe und reläx dini Seel

Alles isch hell

Alles isch hell, liächt und frei
Hüt gspüri s Glück isch bi mier dihei
Tüüf i mir drin brodleds liächt und fii
So schön isch s’glücklich si, oh jeah

Endlich han i’s gschafft, die enge Bande z’erkänne
Vo mim Ego, will’s sich gern als König wet benänne
Es hät mir gflüschtered: ohni Drama bisch du nüt
Doch ich ha gmerkt, was s Ego seit gits nöd

Jetzt isch alles hell, liächt und frei
Jetzt gspüri s’Glück isch bi mier dihei
Tüüf i mir drin brodleds liächt und fii
So schön isch s’glücklich si, ja ja
So schön isch s’glücklich si, mhm

Ich ha alles glaubt, wo s’Ego mier het uftischt
Ha gmeint, wien i d’Wält gseh, das seg realistisch
Jedi Wertig, jedes Urteil, hani zue lah
Mini Gschichte, mini Ängst, bis mis Härz schier ghört hät z schlah
Ich ha gmeint Schuld sind "die Andrä"
wo mich schlächt la fühlä lönd
sie heged gmacht, dass i mi änderä
dass i s Glück i mier nüm fänd
aber dänn han ich erkännt
dass das wo mi id Bande drängt
es Konstrukt isch vo mim Ego
vo de Wahrheit wiit devo (lah los)

Jetzt isch alles hell, liächt und frei
Jetzt gspüri s’Glück isch bi mier dihei
Tüüf i mir drin brodlets liächt und fii
So schön isch s’glücklich si

Wänn das erkännsch wirds plötzli still
dä Sturm klingt ab i dier, ja tschill
ich gspürä d Liäbi und ha erkännt
all die Jahr bini gäg mich sälber grännt (oh no)
Jetzt isch alles hell, liächt und frei
Jetzt gspüri s’Glück isch bi mier dihei
Tüüf i mir drin brodlets liächt und fii
So schön isch s’glücklich si
So schön isch s’glücklich siAlles isch hell, liächt und frei
die Rueh i mier bhalt i so bii
und s Ego lahni eifach sii
ich gah mit Liäbi im Herz min Wäg
und teil mis glücklich sii mit dier
(au du findsch de Wäg)

Dankä Läbe

Jedi Entscheidig treit es Liächt oder en Schattä
und ich gspür, wie mini Seel druf antworted.
Wänn ich hüt wähle, wähl ich nöd nume en Wäg,
ich wähl, was i mim Innerschte Wurzle baut.
Häsch di schomal gfrögt, was du fürs Läbe bisch,
oder wartisch druf, dass es dir alles git?
Ich ha lang gsuächt und nur Fragezeichä gseh,
doch sit ich mi ha umdreit, fang i a z verstah.

Was chan ich fürs Läbe tuä?
Was wett s Läbe vo mir?
Es wett mi lache gseh,
mit frohem Herz Glück wiitergäh.
Was chan ich fürs Läbe tuä?
Es wett mi glücklich gseh.
drum will i jetzt viel öfters lache
das chan ich für mis Läbe machä

D Liäbi i miär, sie zeigt miär de Wäg,
und Schritt für Schritt chan ich verstah.
Min Läbensgrund isch nöd en schwierigä Plan,
sondern dä liisi Moment, won ich mich spüre chan.
Min Sinn isch nöd nume z funktioniärä,
sondern im klare Atem d Welt z berüärä.
D Liäbi, wo mir gäh isch, brennt still i mir,
wien e warms Liächt am Spalt vo jederä Tür.
Und wenn d Unsicherheit wieder Lärm macht und schreit,
halt ich mich a minre Wahrheit, wo mich träit.

Was chan ich fürs Läbe tuä?
Was wett s Läbe vo mir?
Es wett mi lache gseh,
mit frohem Herz Glück wiitergäh.
Was chan ich fürs Läbe tuä?
Es wett mi glücklich gseh.
drum will i jetzt viel öfters lache
das chan ich für mis Läbe machä

D Liäbi i miär, sie zeigt miär de Wäg,
und Schritt für Schritt chan ich verstah.
Jedi Entscheidig, klar und schlicht,
öffnet e Tür oder schlüsst ä Gschicht.
Und wänn ich s Wahre i mir finde,
muess ich nümm ständig neu beginne.
S Läbe wett, dass ich glücklich bi,
und drum läb ich hüt genau eso.
und wänn i d Wahrheit zuelahn
länkts mis Universum ine neui Bahn

Was chan ich fürs Läbe tuä?
Was wett s Läbe vo mir?
Es wett mi lache gseh,
mit frohem Herz Glück wiitergäh.
Was chan ich fürs Läbe tuä?
und was tuen i bisher defür?
fühli s Glück wo ich scho ha
oder los i doch no ufs Drama?

Wäni ufhör z'welle, dass alls muäss so sii wien ich's für richtig halte
wäni verstahn, dass nöd all mis Richtig als ihres wänd bhalte
dänn gsehni min grosse Stolz und cha drüber lache
chanen eifach loslah und ohni ihn mis Läbe la mache

das chan ich für mis Läbe tuä
Dankä Läbe

Gseh di sälber

Miär suächäd alli öppis,
es Liecht i dunkler Nacht.
Mir glaubed oft a Trännig,
bis s'Härz wieder erwacht.

I jedem Blick vo Mänsche
steckt es Stück vo dir.
Was du i andere gsehsch,
das wohnt scho lang i dir.

Jede Schritt zieht Chreis und
jedes Gfühl git Wälle frei.
Was du i d'Wält usegisch,
chunnt am Änd zu dir häi.

Gseh di sälber, gseh di klar,
I jedem Blick bisch wunderbar.
Was du suächsch, isch scho i diär,
Mis Härz schlat zäme mit diär.
Gseh di sälber, Schritt für Schritt,
d'Wält lauft immer mit diär mit.
Alles läbt im gliiche Liächt,
niämert isch verlore – niämert bricht.

Luäg em Chind i d'Auge,
lueg em Alte is Gsicht.
Jedi Seel verzellt es Wunder,
jede Mänsch suecht s'Liächt.

Mir gönd verschidni Wäge,
doch s'Ziel isch immer eis.
Liäbi kennt kei Gränze,
sie macht jede Chräis.

Wenn dä Bode afangt schwankä,
tanz eifach wiiter mit.
De Rhythmus treit dis Härz,
Schritt für Schritt.

Gseh di sälber, gseh di klar,
I jedem Blick bisch wunderbar.
Was du suächsch, isch scho i dir,
Mis Härz schlat zäme mit dir.
Gseh di sälber, Schritt für Schritt,
D'Wält lauft immer mit diär mit.
Alles läbt im gliiche Liächt,
Niemärt isch verlore – niämert bricht.

Mir sind Wälle uf em Wasser,
mir sind Funke, mir sind Füür.
Jedi Farb macht s'Bild no schöner,
alli Wäg gönd dur di dur..

Mach dis Härz ganz wiit uuf,
lah dis Wunder eifach sii.
Was du immer hesch gsuecht,
isch i dim eigene Lied debii.

Gseh di sälber, gseh di klar,
I jedem Blick bisch wunderbar.
Was du suechsch, isch scho i dir,
Mis Härz schlat zäme mit dir.
Gseh di sälber, Schritt für Schritt,
D'Wält lauft immer mit dir mit.
Alles läbt im gliiche Liächt,
Niemärt isch verlore – niämert bricht.

Dank dine Ahne

Lueg mal zrug uf d Spur vo dim Läbe,
uf dä Wäg und all dis Erläbe
Was dini Ahne vor diär scho händ gha
erst ab det fangt dis Läbe aa.
Du muesch nöd no jedi Wunde wiiter träge,
nöd jedi Lascht no einisch neu bewegä.
Sie händ für dich scho so vieles erläbt,
damit sich dis Läbe eifacher bewegt.

Du bisch wiiter, viel wiiter als du glaubsch,
du erkännschs wänn uf de Süüle wiiterbausch
lang häsch gmeint du muäsch ihri Laschtä hebä
doch säg wie fühlts sich a wänns mal e so magsch legä:

Dank dine Ahne, lass all Schuld jetzt los,
vergib im Herz, und mach dis Läbe gross.
Uf ihri Wärk basiert fangsch du neu a,
du träisch dä Funke, chasch dis Läbe gah.
Dank dine Ahne, chum und bliib no da,
los diär diä Idee no es Bitz länger aa.
Was sie diär gäh händ, wird jetzt dini Chraft,
du laufsch jetzt wiiter gstärcht dur ihri Macht.

Du muesch nöd alles nomal duremache,
nöd jedä Schmärz no einisch 
entfachä.
D'Freiheit träisch scho lang i dinä Händ
und gnau das isch es wo dini Ahne wänd.
Wo sie ufgört händ, fangsch du jetz a,
du dörfsch din Traum jetzt wiiter gah.
Gspür de Strom wo di hebt und träit
die Energie isch vo dine Ahne gwäiht.

Lass los, was nöd zu diär ghört,
was di cha bindä, was dini Wahrheit stört.
Dini Ahne wänd, dass du s purä Glück trinksch
dass dini Chraft nöd im Schmerz versinkt.

Dank dine Ahne, lass all Schuld jetzt los,
vergib im Herz, und mach dis Läbe gross.
Uf ihri Wärk basiärt fangsch du neu a,
du träisch dä Funke, chasch dis Läbe gah.
Dank dine Ahne, chum und bliib no da,
los diär diä Idee no es Bitz länger aa.
Was sie diär gäh händ, wird jetzt dini Chraft,
du laufsch jetzt wiiter gstärcht dur ihri Macht

Und wännd ne eifach nur mal dankbar bisch
ihne kei Schuld gisch, dass du bisch wie'd bisch
dankbar für jedi Schlacht wo sie für dich händ gfeited
damit du nöd muäsch und dörfsch durs Läbe gleite
gseh dini Wurzlä nüm als Feind
sondern als Hand wos guät mit diär meint
schänk ne es Lächle, nick ne zuä
und all diä Gspänschter lönd di in Ruäh
[du machsch es für dich]

Dank dine Ahne, lass all Schuld jetzt los,
vergib im Herz, und mach dis Läbe gross.
Uf ihri Wärk basiert fangsch du neu a,
du träisch dä Funke, chasch dis Läbe gah.
Dank dine Ahne, chum und bliib no da,
los diär diä Idee no es Bitz länger aa.
Was sie diär gäh händ, wird jetzt dini Chraft,
du laufsch jetzt wiiter gstärcht dur ihri Macht.
[erlös dini Liniä, befrei dini Seel]

Love, so liächt

Siii
i lass mi träge träge triibä
Im Rhythmus vo de Nacht
wo mis Härz chli wet verblibe

Atem
über d'Hut en sanfte Huch 
es Glitzere im Wind
Im flow vode Nacht
dass ali Angscht verschwind

Love, so liächt
Wie schön isch s, eifach mal nur z’sii
Love, so liächt
Ohni Druck, ohni Ziel, just be
Love, so liächt
Wie ä Fäderä uf dä Hut
Love, so liächt
wie es stills und warms Verspräche

Fühl
wie d’Ziit sich eifach uflöst 
im sanfte Schii vor Dämmerig
im Schauklä vor Unändlichkeit
wird s ganzi Sii zur Einheit

Liächt
Ich bi da, bi klar und frei
Und jede schwär Gedanke
ziäht im Takt vo jedem Luftzug
vo mier weg und laht mi frei

Love, so liächt
Wie schön isch s, eifach mal nur z’sii
Love, so liächt
Ohni Druck, ohni Ziel, just be
Love, so liächt
Wie ä Fäderä uf dä Hut
Love, so liächt
wie es stills und warms Verspräche

Still
so liächt, so schön, so unbeschwärt
Wie schön's doch eifach isch
mal eifach nur bitz z’sii
ide Stilli woni gspür

Ohni Druck, ohni Ziel, ohni Zwang
zum Bewerte hani grad kei Drang
alls um mi ume eifach wahrneh
ohni au nur öpisem e Bedütig z'gäh
wie d Wulche wo grad kei Räge wänd gäh,
Eifach da sii, und dä Momänt anäh

Sanft
mini Seel rollt wien ä Wälle
uf em stille ruhige See
Ich tanze mit de Schatte,
bis ich sie nüm gseh

Simpel
kei Druck, kei Lärm, nur öppis, 
wo mi träit und liäch macht, lifted
und sLäbä wird ganz plötzlich
zum Atemzug, wo z’lang scho uf mi wartet

Love, so liächt
Wie schön isch s, eifach mal nur z’sii
Love, so liächt
Ohni Druck, ohni Ziel, just be
Love, so liächt
Wie ä Fäderä uf dä Hut
Love, so liächt
wien es stills und warms Verspräche

Bridge
Wenn d’Wält z’schnäll will redä, bliib i eifach still und lueg
Wien en Ozean wo d Wälle, eifach so beruhigt
Kei Müässe, nur Vertraue, kei Rolle, wo mi bindet
Nur das was mich mit allem ide Ruäh so tüf verbinded

Love, so liächt
Wie schön isch s, eifach mal nur z’sii
Love, so liächt
Ohni Druck, ohni Ziel, just be
Love, so liächt
Wie ä Fäderä uf dä Hut
Love, so liächt
wie es stills und warms Verspräche

Irgendwo i miär

Ich ha d’Schuld i de Händ treit,
wie Stei, schwer und chalt.
Ha gmeint, ich müess sie finde,
irgendwo i dere Wält.

Ha gfrägt, wer mich verletzt hät,
ha gfrägt, wer schuld dra isch.
Bis öppis i mir gseit hät:
„suäch nüm und luäg was isch.“

Und plötzlich wird’s ganz still,
de Lärm verlürt sis Gwicht.
Ich schlüss für en Momänt d’Auge
und gseh es anders Liächt.

Liebi staht ganz obe,
über Angst und über Schuld.
Liebi laht mi loslah,
Liebi git mir wieder Muet.
Und irgendwo i mir,
wo keis Wort meh öppis seit,
wartet scho es Wunder
i de Stilli vo de Zyt.

Ich ha mini altä Gschichtä
wie es Echo mit mir treit.
Ha glaubt, ich müess sie löse,
damit öppis i mir heilt.

Doch d’Vergangeheit wird liächtär,
wenn ich sie nümme so heb
was i früänär ha als Feind gseh,
wett jetzt mit mier de Wäg gah

Und plötzlich wird’s ganz still,
de Lärm verlürt sis Gwicht.
Ich schlüss für en Momänt d’Auge
und gseh es anders Liächt.

Liebi staht ganz obe,
über Angst und über Schuld.
Liebi laht mi loslah,
Liebi git mir wieder Muet.
Und irgendwo i mir,
wo keis Wort meh öppis seit,
wartet scho es Wunder
i de Stilli vo de Zyt.

Villicht isch s Wunder winzig
en Idee woni verstah
Villicht isch s dä Moment,
wo ich ufhör, mich z verlah.

Villicht isch es Vergebig
nöd für dich und nöd für mich.
Villicht isch es verstah
und alls wo isch zuelah

Ich lah los.
Ich lah los.
Was nöd Liebi isch, därf gah.
Ich lah los.
Ich lah los.
Und plötzlich cha ich wieder stah.

Liebi staht ganz obe,
ich legg mich in ihri Händ
Kei Schuld und kei Vergangeheit
wo mich no wiiter wänd
Und irgendwo i mir
wird es Liecht immer meh –
ich ha nöd öppis gfunde.
Ich ha mich selber gseh.

Liebi staht ganz obe …
Liebi staht ganz obe …
und ich bi scho det,
wo ich immer scho bi gsii.

zrugg zu miär
es isch Hei cho

Wänn du loslasch

Es ratteret im Chopf,
Gedankä für Gedankä,
mal machts mi ganz chlii,
mal bringts mi is Wankä.
D'Schtimm seit: „Heb Angscht, pass uf,
du häsch so viel z'verlüre.“
Doch wenn ich ruhig wird,
fang ich aa z'gschpüre:
Ich bi nöd dä Gedanke,
ich bi nöd dä, wo schreit.
Ich bi das, wo alles beobachtet,
ganz still und voller Ziit.

Und plötzlich wirds ganz liächt,
wenn i nümm alles glaub.
Ich lueg em Ego zuä
und lah ihm sini Rollä.

Erscht wänn loslasch,
gsesch wie's Läbe würklich isch.
Erscht wänn loslasch,
verschtasch: Es isch e Gschicht.
Und wänn loslasch,
isch alles nüm so schlimm.
Drum lah los vo dine Gedanke,
und plötzlich macht alles Sinn.

S Ego will immer öppis,
will rächt ha und gwünne.
Es suächt nach de Fählär
und findet sie ganz gschwind.
Es macht us jedem Morge
e Frag, was hüt no chunnt.
Doch irgendwo ganz tüüf
isch öppis, wo nöd rännt.
Es brucht kei Antwort,
es muess nüt kontrolliärä.
Es sitzt nur still und luägt,
und cha de Moment erfahrä.

Und wänn i Abstand findä,
wird alles plötzlich klar.
was i wahrnimm isch ä Rollä,
aber ich bi hinä dra

Erscht wänn loslasch,
gsesch wie's Läbe würklich isch.
Erscht wänn loslasch,
verschtasch: Es isch e Gschicht.
Und wänn loslasch,
isch alles nüm so schlimm.
Drum lah los vo dine Gedanke,
und plötzlich macht alles Sinn.

Du muesch nöd alles glaubä,
wo dini Gedankä säged.
Du muesch nöd alles trägä,
wo sie dir uferlegäd.
Lueg sie eifach a...
und lah sie wieder ga.
Du bisch nöd dä Sturm.
Du bisch das, wonen gseht.
Du bisch nöd dini Gschicht.
Du bisch das, wo sie erläbt.

Erscht wänn loslasch,
gsesch wie's Läbe würklich isch.
Erscht wänn loslasch,
verschtasch: Es isch e Gschicht.
Und wänn loslasch,
wird's still i dir drin.
Du muesch nümme suächä...
du bisch scho mittedrin.
Und plötzlich macht alles Sinn...
wenn du loslasch.

I dä Loge

Da isch diä Schtimm i miär,
sie ret dä ganzi Tag.
Sie säit miär, was ich söll,
und au was ich müäss la.
Sie frägt, was anderi dänkäd,
sie urtäilt und verglicht.
Sie macht us jedem Momänt
e Gschicht, wo gar nöd stimmt.

(das bin nöd ich)

Und ich ghörä diä Schtimm,
doch ich weiss jetzt, wär sie isch.
Sie isch nöd mini Seel, nöd ich –
sie isch nur mini Sicht.

Ich sitzä idä Logä
und luäg am Ego zuä.
Es dörf redä, es dörf spielä,
aber ich muäss gar nüt tuä.
Es dörf lachä, es dörf tobä,
es dörf au Tränä gäh.
Ich muäss nöd jedä Gedankä
als mini Wahrheit näh.

Ich sitzä idä Logä
und fühl, was grad passiärt.
Und irgendwo ganz tüüf i miär
gits en Shift wo mi ruig werde lat

D Schtimm seit: (Du bisch zwenig,
du muäsch no besser sii.)
(Du muäsch di duräsetzä,
suscht sind all anderä vor dir.)
Sie will immer öppis ändrä,
will wüsse, was no chunnt.
Sie läbt i dä Vergangehäit
in Furcht was d Zuäkunft träit

[das bin nöd ich]

Sie plant und sie beurtäilt,
sie weiss, was richtig wär (meint sie).
Sie suächt im Übermorge
und überseht debi das Jetzt
Doch ich cha sie jetzt ghörä,
ohni dass ich ihrä glaub.
Ich lah sie eifach redä
und wehr mi nüm degägä.

Ich sitzä ide Logä
und luäg em Ego zuä.
Es dörf redä, es dörf spielä,
ich muess gar nüt tuä
Es dörf lachä, es dörf tobä,
es dörf au Tränä gäh.
Ich muäss nöd jedä Gedankä
für mini Wahrheit näh.

Mir sind all ä Seel
s Ego das isch d Schou.
Mir sind all verbundä,
au wenns d Auge nöd chönd gseh.
Es git en Ort in eus,
wo kei Trännig exischtiärt.
Mir chönd das nöd erchläre – mir chönds  - nur gspüre...
wänn miär bereit sind.

Und wänn d'Stimm mal stiller wird,
dänn merksch plötzlich:
du bisch niä ällei gsi.
das alles häsch nur am Ego glaubt

Ich sitzä ide Logä
und luäg am Läbe zuä.
S'Ego därf machä, was es will –
ich muäss nüt mit ihm tue.
Ich lache, ich lächle,
ich lah au Träne los.
Alles cha, nüt muess –
doch mis Läbe dörf i gnüssä
Und wänn diä Schtimm i miär
wieder hundert Sache säit,
denn lächle ich ganz ruhig
und weiss:
Das bin nöd ich
(das bin nöd ich)

ich bi das, wo beobachtät.
Ich bi das, wo fühlt.
Ich bi nöd mini Rolle.
Ich bi d Seel wo flüsst.
Und i dem Wüsse isch Schtilli
und i dere Schtilli isch Fridä.
(und dä Fridä - DAS bin ich)

D Stimm i miär

Ich wach am Morgä uf und d Stimm i miär seit: „Hüt wird en strängä Tag, mach dich bereit!“
sie lischtet alli Sorgä vo geschtär nomal uf
und macht grad no en Plan für übermorn da druf.
Ich säg: „Chum, reg di ab und tschill!“
doch d Antwort isch: „Du muesch! Du söttsch!“
Ich luegs mer a und muäss sälber lachä: „Du redsch scho wieder über tuusigi Sache– aber ich, ich losä diär hüt mal nöd zuä und gnüss mini inneri Ruäh.“

Das bisch nöd du, seit d Seel zu miär.
Das bisch nöd du, ich blib bi diär
dänn du bisch das, wo alles gseht –
und jetzt verstaht und fröhlich witergaht

wänn s Ego seit: „Du häsch so viel z’verlüre!“
säg i bloss: „was wetsch dänn du mit so Wort umärüärä?“
[„Ich bin DU!“ – „dänn wänn du ich bisch… wer seit denn grad: Ich?“]

Ich suäch mis Glück no irgendwo im Morgä,
im Konto, im Körper, i dä Liäbi, im Erfolg.
Und während ich no suäch wie en Verucktä,
sitzt mini Seel näbedra und lacht.

Das bisch nöd du, seit d Seel zu miär.
Das bisch nöd du, ich blib bi diär,
dä ganzi Schtress isch nur äs Spiel für dich.
Und plötzlich wirds eifach ruhig –
kein Plan, kein Kampf, kei „Ich muess no meh“.
Nur dä Moment, wo grad passiärt.
Und irgendwo im Hintärgrund
flüschterts ganz sanft:
("Du bisch scho da.“)

Ich lachä über mich und mini gross Suächi
über s Ego, wo sich selber mega wichtig nimmt.
Es wott erwacht sii und schribt no schnäll e Tu-du List
damit au d’Erlüchtig effiziänter wird.

Das bisch nöd du,
flüschter mini Seele und grinst i mich a.
Das bisch nöd du.
Villicht isch Erwachä gar nöd so kompliziärt.
Viellicht muäs ich nöd werdä,
wer ich eigentlich scho bin.
Vielleicht mues ich nur ufhöre z’glaube,
dass ich all die Stimmä bin
Das bin nöd ich…

(Das bin nöd ich…)

Und wänn s Ego rüäft: „Aber WAS BIN DäNN ICH?!“
dänn lehn i zrugg und lächle entspannt,
Du bisch eifach da, damits de Wält nöd langwilig wird

Dänn isch mer frei

Wämmers eifach nimmt,
und akzeptiärt, wiäs isch,
ohni z viel grüble,
ohni jede Schritt z gwichtä
Dänn wird s'Herz ganz liächt,
und dä Druck verlürt si Kraft,
mer lernt, im eigne Takt,
wiä mer s'Läbe würkli schafft.

Ja, dänn isch mer frei,
zum s'Läbe voll z läbe,
und es fült sich a,
als würd s'Herz grad selber schwebä.
Chli meh Freiruum,
chli meh dörfe,
chli meh zuegsta,
chli meh ga lah.
Ja, dänn isch mer frei,
und alles fangt a, z blüeh.

Weniger frögä, was di anderi dänked,
weniger abwäge, ob s gliich no passt.
Nume uf sich sälber lose,
wo s'Innerä am lebändigschtä lacht.
Und dänn gnüssä,
jedä Momänt, jedi Sekund,
alles was mit ganzem Herze chunnt,
isch für dich gmacht, und dörf so sii.

Ja, dänn isch mer frei,
zum s'Läbe voll z läbe,
und es fühlt sich a,
als würd s'Herz grad selber schwebä.
Chli meh Freiruum,
chli meh dörfe,
chli meh zuegstah,
chli meh ga lah.
Ja, dänn isch mer frei,
und alles fangt a, z blüeh.

Jedä isch für sich sälber verantwortlich,
und en Mänsch ghört eim niä.
Au du ghörsch niämertem,
en Bsitz, das bisch du niä
Drum pack dis Läbe bim Schopf,
und folg em Ruäf vo dim Herz,
ohni d'Wärtig vo de anderä,
gah, wohi dini Seel dich ziät.

Ja, dänn isch mer frei,
zum s'Läbe voll z läbe,
und es fühlt sich a,
als würd s'Herz grad selber schwebä.
Chli meh Freiruum,
chli meh dörfe,
chli meh zuegstah,
chli meh ga lah.
Ja, dänn isch mer frei,
und alles fangt a, z blüeh.
Läb usem Volle,
und nimm, was di nährt,
mit offe Händ und guätär Seel,
will wahri Freihäit so usgseht.

Spielautomat

Er isch warm, dänn isch er chalt,
mal isch er da, dänn wieder furt.
Und ich wart uf irgendöpis,
uf es Zeichä, uf es Wort.
Wenn er sich mäldet, Herz uf hundert,
wenn er schwigt, dänn dräh ich dure.
Ich nänn das «Liäbi», ich nenn das «Lideschaft» –
doch mini Nervä säged: «Das isch Entzug!»

Will wänn er immer da wär,
wär alles nöd so wild.
Doch dänn wänn er mal öppis git,
isch mini ganz Wält erfüllt.

Du bisch min Spielautomat,
mal Jackpot, mal gaar nüt!
Ich druck immer wieder uf de Chnopf,
obwohl ich weiss, es tuät nöd guät.
Du bisch min Spielautomat,
unberächebar und heiss.
Ich glaub, ich liäb dich so veruckt –
doch mis Hirn seit:
«Was du liäbsch isch s Uf und Ab!»

Ich lis all dini Nachrichtä füfzgmal,
«Was meint er wohl mit dem Punkt?»
Wärum hät er «okay» gschriebe?
Isch das jetzt guät oder isch es Schluss?
Drü Täg lang Funkstilli,
dänn es «Hey, wie gaht's?»
Und plötzlich fühlt sich diä Chruumä
wie es Foif-Gang-Menü a.

En andrä wär immär liäb,
verlässlich, ehrlich, da.
Doch mini Nerve säged:
«Zu ruhig – da passiert nüt, das chani lah!»
[Drop]
will i glehrt ha, um Liäbi muäss mer kämpfe

Du bisch min Spielautomat,
mal Jackpot, mal gaar nüt!
Ich druck immer wieder uf de Chnopf,
obwohl ich weiss, es tuät nöd guät.
Du bisch min Spielautomat,
unberächebar und heiss.
Ich glaub, ich liäb dich so veruckt –
doch mis Hirn seit:
Was du liäbsch isch s Uf und Ab!»

Ich weiss jetzt s Problem isch nöd er,
Das isch mis Nerväsystem.
s Problem bin nöd ich,
Ich bi nöd süchtig nach ihm.
Ich bi süchtig nach em Uf und Ab!

Du bisch min Spielautomat,
doch jetzt ziän ich de Steckär!
Kei Jackpot isch so schön,
dass ich mich selber muess versteckä.
Du bisch min Spielautomat,
doch ich spiel nümm mit.
Dänn Konstanz isch nöd langwiilig –
Konstanz git mir dä Fridä
won ich immer scho han gsuecht.

Ich bruuchä kein Jackpot.
kei Uf und Ab, kei Kick
kei Sucht und au kei Angscht
kei Spieli und kei Tricks.
Ha gfunde wer i bin
gseh d Sach jetzt plötzli klar
und drum laufi us den Casino
fühl mi frei und ruig und klar

es Bitz Wehmuät mag na bliibä
doch ich weiss, das ghört dezuä
ich muäss zrugglah was nöd guät tuät
will mis Herz id Freiheit lah
das tuät guät, i gspür wies loslaht
was so lang mi gfessled hät
de Chopf wird frei als würdi flüge
danke diär, dass mi flüge lasch

Dis Gschänk

Ich dankä diär für s Gschänk
wo du miär häsch bracht
so still und sanft
isch es i mis Läbe gflossä

Du häsch es Liächt i miär gseh
wo ich sälber niä ha erkännt
und i dim Blick
isch öppis gsi, wo bliibt

Was ich lang nöd ha chönä benänne
häsch du miär zeigt
mit eme Härz
wo eifach weiss und verstaht

Und jetzt lahn ich los
ohni Angscht, ohni Druck
will wahri Liäbi
isch immer Freihäit

Ich akzeptiers und lah di gah
(was nöd cha bliibe das dörf gah)
Ich haltä di nöd fescht
(ich halt di i dä Liäbi)

Es git kei Afang
es git kei Änd
was üsi Herze bindet
wird nie verschwindä

Mit all dim Wüsse
und dim Liächt
häsch du en lange Kampf
ufglöst i mir

Gang wiiter dethi
wo dis Härz di füärt
du wirsch dene hälfe
wo dis Liächt berüärt

Kei Abschied cha dir d Flügel näh
flüg wiiter
mir wüssed beide
wärum das so muäss sii

Und wänn dä Abschied
über üs chunnt
sölled kei Verspräche
üs hinderä und haltä

Du häsch mir Freihäit i mis Läbe bracht
dini Arbet isch volländet
und jetzt lahn ich dich frei

Ich akzeptiers und lah di gah
(was nöd cha bliibe das dörf gah)
Ich haltä dich nöd fescht
(ich halt di i de Liäbi)

Es git kei Afang
es git kei Änd
was üsi Herze bindet
wird nie verschwindä

So spann dini Flügel uf
und flüg dethi
wohi dis Härz di füärt

Vilicht bisch du vo wiit obe
zu mir gschickt wordä
mini Seel vergisst das niä

Ich akzeptiers und lah di gah
(was nöd cha bliibe das därf gah)
Ich haltä di nöd fescht
(ich halt di i de Liäbi)

Es git kei Afang
es git kei Änd
was üsi Herze bindet
wird nie verschwindä

du söllsch immer glücklich sii
(immer glücklich sii)
Mini Liäbi lärnt mi loszlah
(und im lah blibsch du für immer da
im Herz, ide Seel verbundä)

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