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Lyrics 'Ändlich frei'

Sabixx_Aendlich_frei_Ditto_final.jpg

Ich wähl s'Glück

Jedä Wäg, won ich gahn,
füärt mi irgändwo herä.
Jedäs Wort, won ich sägä,
chan heile oder chränkä.
Jedi Hand, won ich loslah,
macht mi frei und gstellt uf mi
Jedi Angscht, won i verlah,
laat mi läbe wien i bi

Ich chönnt mi wiiter frögä,
wär Schuld isch und wer rächt hät gha.
Oder ich chönnt mi entscheidä,
jetzt ändlich wiiter z gah.

Und irgendwo i miär
isch e Stimm ganz liis.
Sie drängt mi zu nüt –
doch sie kännt de Wäg Hei.

Ich wähl s Glück und ich wähl d Liäbi,
ich wähl mich – immär wiedär.

Was mi schwär macht, lahni fallä,
was mich heilt, das nimm i aa.
Ich wähl s Glück und ich wähl d Liäbi,
au wänn mini Augä nöd chönd gseh.
Dänn mis Härz das gseht und weiss
wo min Wäg mi herefüärt

Ich ha glaubt, ich müässt feschthebä,
us Angscht öppis z'verlüre.
Ha vergässe, dass flüge nur gaht, 
wenn mer Ballascht loslat.
Miär ghört kei Vergangehäit,
kei Schmerz und kei Gschicht.
Sie sind Teil vo däm Spiel –
doch säged niä, wer ich bin.
Was gsi isch, dörf gsi sii.
Ich muess nüt verzeihä damit ich's ändere cha.
Ich muess nur ufhöre,
mich sälber drin z'verlürä.

Und irgendwo i miär
isch e Schtilli, so wiit.
und se flüschteret miär zuä:
Du bisch nöd dini Vergangehäit.

Ich wähl s Glück und ich wähl d Liäbi,
ich wähl mich – immär wiedär.
Was mi schwär macht, lahni fallä,
was mich heilt, das nimm i aa.
Ich wähl s Glück und ich wähl d Liäbi,
au wänn mini Augä nöd chönd gseh.

Dänn mis Härz das gseht und weiss
wo min Wäg mi herefüärt

D Seel drängt niä.
Sie wartät.
Sie erinnärät.
Ganz liis.
Bis ich still gnuäg wird
um sie z'verstah.
Und viellicht isch genau das
dä Sinn vo mim Läbe:
nöd alles z'versteckä,
nöd alles z'bsitzä –
sondärn mich sälber wiedär z'finde.

Ich wähl s Glück und ich wähl d Liäbi,
ich wähl mich – immer wieder.

Ich lah d Angscht jetzt us de Händ,
und ich heb mi sälber wiedär.
Ich wähl s Glück und ich wähl d Liäbi,
was au immer vor mir staht.
D Liäbi i miär isch mis Gschänk,
mis Läbe und mis Heimatland, mini Heimät

Lah los...
Du bisch frei.
Lah los...
Du bisch frei.
D Liäbi i mir...
isch mis Glück.
D Liäbi i mir...
isch mis Läbe.

Nur öpper muess mi verstah

Ich ha jetzt verstandä, ich muäss nöd alles teilä,
nöd jedä Gedankä, nöd jedi vo minä Zeilä.
Was sich i miär verändrät, was ich gseh und verstah,
muäs nöd i jedäm andrä sini Wurzlä schlah.
Ich ha gmeint, sie müend miterläbe,
müend mi verstah, müend Antwort gä.
Ich ha gmeint, sie müend a mim Wäg teilha,
doch jetzt weiss ich: Niemärt muäs mit miär gah.

Sie müend mi nöd heilä,
müend min Prozess nöd verstah.
Sie müänd nöd i mini Tüfä,
nöd jede Schritt mit miär gah.
Ich ha so lang nach ussä gluägt,
und d Antwort isch scho lang i miär gsi.
Ich ha mi sälber nümmä gseh –
bis ich agfangä ha, miär sälber zuäzlosä.

Nur öpper muess mi verstah –
das bin ich.

Nur öpper muess min Wäg gseh –
das bin ich.
Ich muäss nöd erchlärä,
was i mim Härz passiärt.
Ich muäss nöd wartä,
bis öppert mi verstaht.
Ich gah de Wäg jetzt mit miär,
unabhängig, frei und klar.
Ich verlür mi nüm i de Meinig vo de Andrä

Ich gah frei, ich gah liächt,
ohni z'wüsse, wo hi.
Und was immer au passiärt –
ich blib bi miär.
Ich verlür mi nümm,
nur damit öpper bliibt.
Ich liäbä, ohni Fesslä,
will Liebi nöd bindät.
Und wänn d Wält sich wieder dräit
und ich nöd weiss, wo hi –
dänn los ich i mis Härz wo seit:
„Chum hei. Chum zrugg zu diär.“

Nur öpper muäss mi verstah –
das bin ich.

Nur öpper muäss min Wäg gseh –
das bin ich.
Mini Seel, mini Ruäh,
mini Heimät – da bin ich.
Unabhängig und frei,
und für immer treu zu miär.

Nur öpper muess mi verstah –
das bin ich.

Nur öpper muess min Wäg gseh –
das bin ich.
Ich muäss nöd erchlärä,
was i mim Härz passiärt.
Ich muäss nöd wartä,
bis öppert mi verstaht.
Ich gah de Wäg jetzt mit miär,
unabhängig, frei und klar.
Ich verlür mi nüm i de Meinig vo de Andrä

Ich han en Wäg gfundä dur s Chaos in miär,
ha glernt, mich sälber z'ghörä, statt immer numä dich.
Und wänn i d Wort so nöd chan säge, was i mir passiärt,
denn schriib ich sie nidär, machä Liädär, los ne zuä.
Ich ha gmeint, du müessisch alles lose,
damit du chasch verstah
Doch jetzt weiss ich: Das isch mis Läbe,
ich läbs für mich und jede für sich.

Nur öpper muäss mi verstah –
das bin ich.

Nur öpper muäss min Wäg gseh –
das bin ich.
Und wänn d Wält mi nöd verstaht,
isch das nöd, was mi no plagt.
Ich muäss nöd erchläre,
wer ich bin i derä Wält.
Ich gah dä Wäg jetzt mit miär,
unabhängig, frei und klar.

Und plötzlich wird s liächtär,
tüüf i mim Innerschte.
S Liächt wird immer heller,
und s Herz wird widär frei.
Es muäss nöd öpper cho,
um mini Heimät z sii.
Ich ha sie immer i mir träit –
ich muäss nur wieder bi miär sii.
Und jetzt cha mis Herz wieder schlah,
ohni Angscht, ohni Ziel.
Es flüsst i d Liäbi inä,
und d Liäbi fordered nüt vo miär.

Nur öpper muäss mi verstah –
das bin ich.

Nur öpper muäss min Wäg gseh –
das bin ich.
Ich cha di a dä Hand neh,
cha diär s Liächt vo mim Herz gäh.
Doch de Wäg, wo vor miär liit,
gahni jetzt mit miär ellei
Ich bi unabhängig,
ich bi frei, ich bi wahr.
Und ich blib mir sälber treu,
won immer ich au gah.

Mini Seel.
Mini Ruäh.
Mini Heimät.
Ich bi da.

D Wält isch en Spiägel mit Verzögerig

Was du hüt vor dinä Augä gsesch,
isch nöd das, was jetzt grad passiärt.
Es sind Spurä vo vergangnä Wäg,
wo dis Läbä bis hüt no prägt.
Jedä Gedankä, jedi Entscheidig,
jedi Gwohnheit, wo du träisch,
händ mit dä Ziit dini Wält erschaffe,
au wänn du’s hüt nöd verschtasch.

Und wänn du hüt neu afangsch,
doch im ussä bliibt alläs gliich,
glaub nöd, dass sich nüt verändred –
du gsesch es eifach no nöd.

Vertrau und heb Geduld,
d Wält isch en Spiägel mit Verzögerig.
Was du hüt i diär veränderisch,
chunnt morn i dini Wält.

Vertrau und heb Geduld,
au wänn no nüt mit dine Auge gsesch.
Was du säisch, das wird wachsä
was du glaubsch, wird zu dim Wäg.
Alles trifft ii, alles trifft ii –
zur richtigä Ziit, am richtigä Ort.
Vertrau und heb Geduld,
und gang din Wäg eifach wiitär.

Du muäsch nöd ständig kontrolliärä,
ob sich ändlich öppis tuät.
Wänn du immer nach Bewis suächsch,
fühlsch nur, dass diär öppis fählt.
Lah d Zwifel nöd dis Stür übernäh,
nur will s Resultat no wartäd.
Du häsch dich scho neu entschidä –
jetzt gang wiiter, Schritt für Schritt.

Was hüt no im Näbäl liit,
wird morn langsam sichtbar sii.
Du muäsch nöd alles vorher wüsse,
du muesch nur diär sälber treu sii.

Vertrau und heb Geduld,
d Wält isch en Spiägel mit Verzögerig.
Was du hüt i diär veränderisch,
chunnt morn i dini Wält.

Vertrau und heb Geduld,
au wänn no nüt mit dine Auge gsesch.
Was du säisch, das wird wachsä
was du glaubsch, wird zu dim Wäg.
Alles trifft ii, alles trifft ii –
zur richtigä Ziit, am richtigä Ort.
Vertrau und heb Geduld,
und gang din Wäg eifach witer.

Wie d'Sternä a eusem Himmäl,
gsesch du Liächt vo lang vorhär.
Was für eus hüt erscht erschint,
isch scho lang unterwegs zu eus.
Drum hör uf, dis Glück z kontrolliärä
hör uf immer z fröge: „Isch s scho da?“
Du chasch nöd jede Saamä usgrabä
nur zum luägä, ob er wachsä cha.
Gib ihm Ziit und gib ihm Liächt,
gib ihm Ruum und glaub da dra.
Was du innerlich scho gsesch,
findet irgendwänn de Wäg -
und du weisch wider, wer du bisch.

Vertrau und heb Geduld,
d Wält isch en Spiägel mit Verzögerig.
Was du hüt i diär veränderisch,
chunnt morn i dini Wält.

Vertrau und heb Geduld,
au wänn no nüt mit dine Auge gsesch.
Was du säisch, das wird wachsä
was du glaubsch, wird zu dim Wäg.
Alles trifft ii, alles trifft ii –
zur richtigä Ziit, am richtigä Ort.
Vertrau und heb Geduld,
und gang din Wäg eifach witer.

Vertrau und heb Geduld,
d Wält isch en Spiegel mit Verzögerig.
Was du hüt i dir veränderisch,
chunnt morn i dini Wält.

Vertrau und heb Geduld,
au wänn no nüt mit dine Auge gsesch.
Blib dim neue Wäg treu,
bis dis Bild im Ussä staht.
Alles trifft ii, alles trifft ii –
nöd z früe und nöd z spat.
Was du hüt i diär erschaffsch,
findet sin Wäg zu diär
**Alles trifft ii, alles trifft ii –
vertrau, au wänn du's no nöd gsesch.
D Wält isch en Spiägel mit Verzögerig –
drum glaub a das, was i diär läbt.

Wart nöd, bis d Wält diär zeigt,
dass du en Grund zum Lachä häsch.
Fang hüt scho sälber aa –
und lah d Wält langsam nache cho.
Vertrau und heb Geduld.
D Wält isch en Spiägel mit Verzögerig.
Was du hüt i diär veränderisch,
wird morn i dinerä Wält sichtbar sii.

Solang miär da sind

Miär sind ja ali nöd für immär da,
drum lass eus hüt Zyt zäme ha,
nöd immer müässä, nöd umä rännä,
eifach dä Momänt und nöd was no sött sii.
Miär händ gsuächt und miär händ träumt,
händ mängisch s’Läbe fascht versäumt,
will mir so oft nach öppis suächäd,
wo scho lang i eus drinn ruät.

Nimm chli Spannig usä,
tuä chli Vertraue inä
du muäsch nöd alles verstah,
lass es eifach chli la gah.

Miär sind ja ali nöd für immer da,
drum lass eus jetzt Zyt zäme ha.

Dankbarkäit zeigt eus, was Liäbi cha,
und Liäbi spüre – das macht glücklich, oh ja.
Miär sind ja ali nöd für immer da,
drum hebäd mir eus nöd z’fescht dra.
Was miär zämä träumt und zäme glebt händ,
blibt als Liäbi, au wänn mir gönd.

So schön, dass miär Träum händ teilt,
dass du es Stück mit miä bisch gange,
für all die Zyt, für eus bereit,
für all diä Momänt wo eus händ befreit
Und wänn ich zrugg i mis Läbe luäg,
dänn weiss ich, es isch gnuäg,
nöd alles muäss für immer bliibe,
es dörf au eifach wiiterziä.

Nimm chli Spannig usä,
tuä chli Vertraue inä,
du muäsch nöd alles verstah,
lass es eifach chli la gah.

Miär sind ja ali nöd für immer da,
drum lass eus jetzt Zyt zäme ha.

Dankbarkäit zeigt eus, was Liäbi cha,
und Liäbi spüre – das macht glücklich, oh ja.
Miär sind ja ali nöd für immer da,
drum hebäd miär eus nöd z’fescht dra.
Was miär zäme träumt und zäme glebt händ,
blibt als Liäbi, au wänn miär gönd.

Dankbarkeit hilft, Liäbi z’gseh,
und wänn mer sie gseht, cha mer sie verstah.
Und wänn mer sie spürt, wird alles liächter –
dänn Liebi isch s’ purä Glück.

Miär sind ja ali nöd für immer da...
drum lass eus hüt Zyt zäme ha.
Nöd morn, nöd irgendwänn –
jetzt... solang miär da sind.

Lah los, lah sii

Wänns sich afühlt wiä du 
gäg de Rescht vo de Wält,
dänn isch es villicht nur,
dass du gäg dich sälber kämpfsch und fallsch.
Und irgendwo däzwüsche
isch es Wüsse mit viel Macht:
Ich muäs nöd alles glaubä,
was mis Dänke us miär macht.
Ha überleit für mich:
Was programmiär i du uf mis Herz?
Was träg i mit, was glaub i no,
was wiederhol i, was wird min Schmärz?
Und plötzlich han i  gseh,
wo mis Schlachtfäld würkli isch.
I allem um mich hanis niä gfundä,
will das Schlachtfäld bin ich sälber.

Lah los, lah sii,
ich muäs nümm kämpfe.
Was i gseh, isch en Teil vo miär,
und ich dörfs erkänne.

Zwüsche Reiz und Reaktion
isch de Ruum, won i frei bin
ich muäs nöd alles wärde,
was grad i miär will entstah.
Lah los, lah sii –
und plötzlich wird's liächt.

ich suechä nümm im Usse,
will ich mich jetzt sälber gseh.

Wänn i über Lüüt d'Nase rümpf,
wo über anderi umä läschtered,
dänn red ich gnau au ihri Sprach –
doch merke - tuänis nöd,

Dänn ich gseh anderi grad so,
wiä ich mich sälber dänke..
Was ich anderne zuäschriib,
cha miär min eignä Spiägel schänke.
Und wänn ich anderi bewertä,
stell i mich villicht nur über sie,
will ich Angscht ha, dass am Schluss
ich sälber chönt hinter inä sii.

Villicht isch gar niä de Anderi
s Problem, wo ich ha gseh.
Villicht isch es mini Angscht,
dass ich sälber nöd gnueg chönnt sii.
Und plötzlich wird us Urteil
nur no e chliini Frag:
Was will miär das grad zeigä,
won ich sälber a miär nöd mag?

Lah los, lah sii,
ich muäs nümme kämpfe.
Was i gseh, isch en Teil vo miär,
und ich dörfs erkänne.
Zwüsche Reiz und Reaktion
isch de Ruum, wo ich frei bin.

ich muäs nöd alles wärde,
was grad i miär will entstah.
Lah los, lah sii –
und plötzlich wird's liächt.

ich suech nümm im Usse,
will ich mich jetzt sälber gseh.

Miär all händ nur zwei Gfühl:
Angscht und Liäbi,
eis isch eus gäh worde.
s ander hämmer sälber gmacht
Und jetzt verschtahni  langsam,
wärum i so lang kämpft han:
ich ha mini Angscht verteidigt
und sie für Wahrheit ghaltä.
D Angscht muess nöd verschwindä,
damit ich frei cha sii.
ich muäsch sie nur nümm glaubä –
und dänn bini zrugg bi miär..

Lah los, lah sii,
ich muäs nümme kämpfe.
Was ich gseh, isch en Teil vo miär,
und ich dörfs erkänne.
Zwüsche Reiz und Reaktion
isch de Ruum, wo ich frei bin.

ich muäs nöd alles wärde,
was grad i miär will entstah.
Lah los, lah sii –
und plötzlich wird's liächt.

ich ha mi sälber gsuächt
und mi jetzt sälber wieder gseh.

Wänn's sich afühlt wiä du 
gäg de Rescht vo dä Wält …
dänn atme churz ii
und luäg, was i diär selber läbt.
Dänn viellicht …
isch de gröschti Kampf
niä gäg d'Wält gsi.
Viellicht …
isch es di ganz Zyt
du gäg dich sälber gsi.

Angscht oder Liäbi

Jetzt han i verstandä,
dass d Wält en Ort isch,
wo mer lernä dörf,
dass nüt für immer blibt.
dass was miär für schlächt ghalta händ,
in Wahrheit immer gnau so brucht
mer dörf erkännä, was würklich zählt.
d Funktion vo jedem i dem Läbe
isch nöd, perfäkt z sii.
sondern es Liächt i dere Wält z sii –
vil meh brucht s nöd.

Doch irgendwo im Chopf
fangt dänn diä Schtimm wider aa:
„Du chasch das nöd,
du bisch nöd guet gnueg,
du muäsch alli rettä.
du muäsch dies, du muäsch das“

Doch wänn mer s Ego erkännt,
und nöd grad druf reagiärt,
wänn mer statt us Angscht
us Liäbi agiärt,
dänn wird mer frei,
dänn wird mer glücklich,
dänn muäs mer nümme kämpfe.

Mer cha jede Tag wieder wähle,
wie mer wett läbe.
im Diänscht vom Ego oder im Dienscht vode Liäbi
wähl jede Tag neu.

Mis Ego spielt gäge mich –
doch es isch nöd min Feind.
Es hät nur Angscht und redet miär ii,
dass alles schwierig isch.
Und wänn mer derä Schtimm glaubt,
dänn glaubt mer au dra,
dass mer s Liächt, wo mer selber träit,
gar nöd cha sii.
Doch jetzt wird langsam klar,
wer da im Chopf so redt.
Es isch diä alti Stimm,
wo s Läbe kompliziert wett machä

Dänn wänn mer s Ego erkännt,
und nöd grad druf reagiärt,
wänn mer statt us Angscht
us Liäbi agiert,
dänn wird mer frei,
dänn wird mer glücklich,
dänn muäs mer nümm kämpfe.

Mer cha immer wieder wähle,
wiä mer wett läbe.

Mer cha vo de Bühni abeschtiigä,
wo s Ego sis Drama spilt.
Mer setzt sich in Zuäschauerrum
und luägt, was det obä passiärt.
Mer muäs nöd Teil vo dem Spiel sii,
muäs nöd alles kommentiäre.
Mer cha diä alte Rollä loslah
und neu entscheidä.
Nöd bekämpfä
Nöd verdrängä
Nöd flüchtä
Nur erkennä
„Ah, da bisch du wieder.“
"danke aber Ich entscheid mi anderscht“

Dänn wänn mer s Ego erkännt,
und nöd grad druf reagiärt,
wänn mer statt us Angscht
us Liäbi agiert,
dänn wird mer frei,
dänn wird mer glücklich,
und s Läbe wird ganz liächt.
Mer cha immer wieder wähle –
Angscht oder Liäbi.
Und mer weiss:
S Liächt verlürt mer niä, miär sind s Liächt.

s Ego dörf redä,
doch mer muäs em nöd glaube.
s Ego dörf da sii,
doch mer muäs em nöd folge.
Mer cha erkänne.
Mer chan innehalte.
Mer cha neu wähle.
Und gnau det
fangt d Freiheit a.
Gahn au du de Wäg
und bis frei vo allne Zwäng.

und für jetzt...
gnüss dis Läbe
fühl dä Momänt
fühl d Energie
fühl i dich inä
fühl din gruuv
realisiär
s isch alles in diär

dänk a Freu
dänk a Erfüllig
fühl Freiähit
lahn Hemmigä loos
fühl de Rhythmus
fühl d Schwingig
mach alles wo du scho lang wetsch
und was diär guät tuät

Lahn s Geschter zrugg
Lahn s Morn usserhalb vo dim Geischt
Es git nüt wo du muäsch findä
lah eifach gah, es Hoch uf diä Ziit

Das isch din Momänt
das isch dis Läbä
du häsch nur gnau das einä
also läbs wild
verpass kein füürigä Momänt
läbs voll und ganz, läbs weise
Gspür s Füür, gspür dä Puls
öffne dini Augä

Jetzt fühlsch Freihäit
jetzt fühlsch Glück
jetzt fühlsch Sehnsucht
und Jetzt isch alles wo du häsch
verpass en nöd
dä glücklich Zuästand
lahn en nöd verbi ziäh
lahn en nöd wartä

Tanz wiä wild
sing luut
lahn alli dini Freud ghöre
verteil Glück
verteil Liäbi
Nimm alli bide Hand
wart nüm
frög nüm wärum
luäg nüm länger zuä wie s Läbe a diär verbi ziäht
es isch da
es isch jetzt
fühl dis Herz
und fühls luut

Das isch din Momänt
das isch dis Läbä
du häsch nur gnau das einä
also läbs wild
verpass kein füürigä Momänt
läbs voll und ganz, läbs weise
Gspür s Füür, gspür dä Fridä
öffne dini Augä

es isch s Jetzt wo immer isch
es isch s Jetzt wo ändlos isch
glaub nöd anes Geschter
folg nöd dä Illusione vomene Morn
d Vergangeheit isch nur en Erinnerig
d Zuäkunft isch nur en Traum
s Einzig wo du immer gha häsch
isch gnau dä Momänt...

fühl en -
atmen ii -
tanz en -
läb en -
füll din Ruum
füll dis Herz
füll dis Läbä
usem Vollä
erschaff dini Zfriedeheit
erschaff dini Freud
bliib genau da
verpass dä Momänt nöd

Das isch din Momänt
das isch dis Läbä
du häsch nur das Eine
also läbs usem Vollä
verpass kein füürigä Momänt
läbs voll und ganz, läbs weise
Nimm diä Momänt bide Hand
und tanz i dis Läbä

Gnüss dis Läbä
Gnüss dis Läbä
fühl dä Momänt
Fühl d Energie
gnüss dis Läbä
gnüss dis Läbä
es isch gnau jetzt
das isch läbä
will s Jetzt...
isch alles wo du häsch - für immer
hey, ziäh los und läb
so wies dich glücklich macht
nur du ellei bisch verantwortlich
dass du happy bisch

Isch es sunshine wo mi glücklich macht?

Hey säg isch s sunshine,
wo mi glückli macht?
Oder bin ich ändlich no erwacht
vo allem, wo mi schwär hät gmacht?
Säg miär, bin das würkli ich,
wo sich so verändräd hät?
Jetzt gleit i, gleit i, gleit i
und de Strom zeigt miär de Wäg.
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä
Ich gleitä, ich gleitä, ich gleitä,
Ich lah de Strom mich füärä

All diä Jahr han i umägluägt
und überall nur Sorgä gseh.
Immer tüüfer, immer wiiter,
ohni Pausä, immer meh.
Niä dä Blick zum Himmäl grichtet,
immer gfrögt: «Wärum, wärum?»
Bis ich ganz am Bodä gsi bi
wo mini Wält sich gändred hät

Es hät Händ geh, wo mich händ welä hebä,
Händ, wo mich usem Füür händ zogä.
Doch ich ha uf dem Wäg au glernt:
Ich sälber muäss da durä.

Schritt für Schritt, Tag für Tag,
lah s'Gwohntä eifach fallä.
Kei Zwiifel, kei Angscht meh,
ich gspür s'Liächt scho überall.

Hey säg isch s sunshine,
wo mi glückli macht?
Oder bin ich ändlich no erwacht
vo allem, wo mi schwär hät gmacht?
Säg miär, bin das würklich ich,
wo sich so verändräd hät?
Jetzt gleit i, gleit i, gleit i
und de Strom zeigt miär de Wäg.
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä

Ich ha so vill Händ empfangä,
meh als ich je ha chönne gseh.
Di Eintä hani klar erkännt,
andri hani nie verstandä.
Sie sind da gsi, immer da gsi,
au wänn i gmeint ha, niemärt jukts.
Doch alles hät sini Ziit,
jedi Blueme muäss sälbär wachsä.
Zieh nöd am Gras, dass es schneller wachst,
Dräng de Fluss nöd, wo er durä söll gah.
Jedä Chärn weiss, wänn er muess ufgaa,
jedi Seel weiss, was sie cha.

Schritt für Schritt, Tag für Tag,
lah s'Gwohntä eifach fallä.
Kei Zwiifel, kei Angscht meh,
ich gspür s'Liächt scho überall.

Hey säg isch s sunshine,
wo mi glückli macht?
Oder bin ich ändlich no erwacht
vo allem, wo mi schwär hät gmacht?
Säg miär, bin das würklich ich,
wo sich so verändräd hät?
Jetzt gleit i, gleit i, gleit i
und de Strom zeigt miär de Wäg.
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä

Egal, wiä lang das duurät
jedä chlii Schritt bringt dich wiitär.
Jedä Schritt gaht Richtig Liächt,
uf jedi Nacht folg dä Morgä.
Und irgendwänn wird diär klar,
du gsehsch es sälber ohni z luägä.
All diä Händ, wo dich händ treit,
all diä Liäbi, wo dich hät ghaltä
bis dankbar für sie all,
für jede Ufstig, jede Fall.
Für diä, wo du niä hesch kännt,
und diär trotzdem gholfe händ
Jetzt schwäb.
Nur schwäbä
Und gnüss din Fridä.
Lah los.
Eifach los.
Und gspür, wiä öppis abfallt.
Das isch nöd s'Änd,
es sind nur Gschichtä wo du nümmä bruchsch.
Es chunnt no so viel Guäts
es git no so viel z'gseh.
luäg nach vorn.
will det lauft s Läbä,
du gahsch wiiter vo da wod bisch.
S'nächste Wunder wartet scho uf dich,
und lueg au mal, wiä wiit du scho cho bisch.

Hey säg isch s sunshine,
wo mi glückli macht?
Oder bin ich ändlich no erwacht
vo allem, wo mi schwär hät gmacht?
Säg miär, bin das würklich ich,
wo sich so verändräd hät?
Jetzt gleit i, gleit i, gleit i
und de Strom zeigt miär de Wäg.
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä

Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich lah de Strom mich füärä
Ich gleit, ich gleit, ich gleit
Ich gleit, ich gleit, ich gleit

Life is a comedy

Ich säg’s mal so: Das Läbe hät Humor,
es macht kei Sinn, wenn ich mi nerv.
Früänär hani gseit: „Was für en Depp!“
Hüt lach ich und dänk: „Was gaht dänn da ab?“
Wänn öpper öppis macht,
wo mi früänär ufgregt hät,
luäg ich nur no und dänk:
„Ah, spannend – was gaht da wohl ab?“
Was gaht i dem sim Chopf ab?
Ich mueäs es aber gar nöd verstah,
ich cha au eifach witergah.

Ich chan wähle, welä Sänder i wett luägä,
und wänn mir s’Programm nöd passt –
zäppi eifach wiiter!
Ich muäss nöd alles richtä,
ich muäss nöd alles verstah,
ich cha eifach lachä
und d’Show verbii la gah.

Das Läbe isch en Film – hey!
Und ich sitz i de erschte Reihe!
Ich luäg, ich stuun,
ich muäss nüt verschta.
Das Läbe isch en Film – hey!
Mal wild und mal still,
ich nimm’s nöd persönlich –
ich lach, will ich will!

Hey! Hey!
Ich stiig nöd i jedi Szene ii!
Hey! Hey!
Ich lah de Film eifach sii!
Hey! Hey!
ich lach will ich will

Früänär hani dänkt:
„Wiä cha mer nur so sii?“
Hüt dänk i:
„Oh, wiä spannend – was steckt wohl da dähinter?“
Kei besser, kei schlächter,
kei „ich bi meh als dä“,
ich luäg nur no zue
und lah’s wieder gah.
Dänn wänn ich mi ärgere,
bliibt’s vor allem i miär drin.
Und dä ander?
Der macht wiiter, es isch ja sini Show
Also was bringt’s,
wänn ich mi selber stressä?
Ich lach, atme ii –
und gib dem Ärger kei Adrässä.

Ich chan wähle, welä Sänder i wett luägä,
und wänn mir s’Programm nöd passt –
zäpp i eifach wiiter!
Ich muäss nöd alles richtä,
ich muäss nöd alles verstah,
ich cha eifach lachä
und d’Show verbii gah laa.

Das Läbe isch en Film – hey!
Und ich sitz i de erschte Reihe!
Ich luäg, ich stuunä,
ich muäss nüt verzeihä.
Das Läbe isch en Film – hey!
Mal wild und mal still,
ich nimm’s nöd persönlich –
ich lach, will ich will!

Hey! Hey!
Ich stiig nöd i jedi Szene ii!
Hey! Hey!
Ich lah de Film eifach sii!
Hey! Hey!
ich lach will ich will

Oh, wiä spannänd …
wärum macht er das?
Oh, wiä spannänd …
was bringt sie wohl dezuä?
Ich atme ii …
und ich lah s gah.
De Film lauft wiiter –
doch ich bin nüm drin.
Kei Drama!
Life is a comedy!
Kei Drama!

Life is a comedy!.
Kei Drama!
Life is a comedy!
Ich cha jederzit zuä luägä,
während mini Rueh i miär strahlt.
Life is a comedy!
Gnüsss das Fäscht!

Das Läbe isch en Film – hey!
Und ich sitz i de erschtä Reihä!
Ich luäg, ich stuun,
ich muäss nüt verzeihä.
Das Läbe isch en Film – hey!
Mal wild und mal still,
ich nimm’s nöd persönlich –
ich lach, will ich will!
Life is a comedy – niämals es Drama!
Ich spill nöd mit i fremde Szene!
Life is a comedy – hey!
Dä Unfridä vo anderä
isch nöd mini Wält!
Hey! Hey!!
Ich lah dä Film eifach sii!
Ich luäg.
Ich lächle.
Ich lah’s gah.
Und bin wieder da.
hey hey das isch mini happy time uf dem Planet

s'Herz schwäbt

Wämmers eifach nimmt,
und akzeptiärt, wiäs isch,
ohni z viel grüble,
ohni jede Schritt z gwichtä
Dänn wird s'Herz ganz liächt,
und dä Druck verlürt sino Chraft,
mer lernt, im eignä Takt,
wiä mer s'Läbe würkli schafft.

Ja, dänn isch mer frei,
zum s'Läbe voll z läbe,
und es fült sich a,
als würd s'Herz grad sälber schwäbä.
Chli meh Freiruum,
chli meh dörfe,
chli meh zuegsta,
chli meh ga lah.
Ja, dänn isch mer frei,
und alles fangt a, z blüeh.

Weniger frögä, was di anderi dänked,
weniger abwäge, ob s gliich no passt.
Nume uf sich sälber lose,
wo s'Innerä am lebändigschtä lacht.
Und dänn gnüssä,
jedä Momänt, jedi Sekund,
alles was mit ganzem Herze chunnt,
isch für dich gmacht, und dörf so sii.

Ja, dänn isch mer frei,
zum s'Läbe voll z läbe,
und es fühlt sich a,
als würd s'Herz grad sälber schwäbä.
Chli meh Freiruum,
chli meh dörfe,
chli meh zuegstah,
chli meh ga lah.
Ja, dänn isch mer frei,
und alles fangt a, z blüeh.

Jedä isch für sich sälber verantwortlich,
und en Mänsch ghört eim niä.
Au du ghörsch niämertem,
en Bsitz, das bisch du niä
Drum pack dis Läbe bim Schopf,
und folg em Ruäf vo dim Herz,
ohni d'Wärtig vo de anderä,
gah, wohi dini Seel dich ziät.

Ja, dänn isch mer frei,
zum s'Läbe voll z läbe,
und es fühlt sich a,
als würd s'Herz grad sälber schwäbä.
Chli meh Freiruum,
chli meh dörfe,
chli meh zuegstah,
chli meh ga lah.
Ja, dänn isch mer frei,
und alles fangt a, z blüeh.
Läb usem Volle,
und nimm, was di nährt,
mit offe Händ und guätär Seel,
will wahri Freihäit so usgseht.

Dankbarkeit für alles

Ich ha so lang a Vergangnem fescht ghebt,
kein Tag ohni a min Schmerz z dänkä. 
bis i gmerkt ha,
ich ha immer dur d Brülle vo geschter gluägt
ha mi gfrögt, wärum s passiärt isch
d Szene pausälos uufkocht
warmghalte und na meh Drama zuägfüägt
so isch also mis Läbe gsi (ich armi Sau)
Doch langsam han i glernt:
Was gsi isch, isch verbi. 
Es mag so gsi si, doch hüt bestimmt s mi nüm.
Alles hät sin Sinn, alles chunnt zur richtige Zyt. 
Alles zeigt miär öppis,
won ich no nöd ha welle gseh – 
bis jetzt.
Jetzt luäg i zrugg mit Dankbarkeit, 
nöd mit Wuät, nöd mit Schmerz. 
Was mi verletzt hät, ab dem bini gwachsä. 
und jetzt weiss ich: Es hät mi zu miär herä gfüärt.

Jedä Mänsch, wo i mis Läbe chunnt, hät ä Ufgab für mich überno. 
Das han i lang nöd verstande, ha denkt: „Was wänd diä vo miär?“ 
Doch hüt gsehni das anderscht: Sie händ öppis glöst i miär.

Au diä, wo miär weh ta händ,
au diä, wo mich nöd gseh händ,
au diä, wo ich am liäbschte für immer hätt welle verdränge – (es sind es paar gsii)
grad sie händ für mich ä schwierigi Rolle überno -
nämli diä mich z verletzä (damit ich cha heilä)
Jetzt luäg i zrugg mit Dankbarkeit, 
nöd  mit Wuät, nöd  mit Leid. 
Was mich verletzt hät, vo dem hani glehrt. Jetzt weiss i: Es hät mi zu miär gfüärt.

Viellicht sind sie gar nöd schlächt, so wiän ich's früänär gseh ha. 
Viellicht sind's Seelä wiä ich, wo au nur Liäbi wänd gäh.
Doch für min Wäg, für das, was ich söll lernä, 
händ sie diä schwierigscht Rollä überno. Damit ich wachsä, damit ich gseh, damit ich uf mim eignä Wäg cha gah.
Und plötzli wird miär klar: Ich bruch nöd meh Schuld.
Ich bruch nöd meh Wuät.
Ich bruch nur Dankbarkeit für alles, was mich hät bewegt.

Dänn du bisch nöd mis Unglück, du bisch mis Erwachä. 
Du häsch miär öppis zeigt, won ich sälber muäss machä.
Drum vergib ich jetzt –
nöd für dich, für mich (dankä diär)

Ich lah los, und s Vergangnä hebt mi nümm zrugg.
Ich säg: Dankä. Für alles, was isch gsii. Dankä für dini Rollä, wo  so schwär isch gsi. (jetzt gsehn is)
Dänn jetzt weiss i: Du bisch nöd dä Feind. Du bisch ä Seel gnau so wiän ich. 
Und viellicht häsch du miär genau das gäh, was ich brucht han, 
damit ich hüt das chan sii, won ich würkli bi.

Was gsi isch, isch verbi, ich nimms aa und lahs los (es dörf frei sii)

Und viellicht isch Vergebig nöd, dass d Vergangäheit verschwindet. 
Viellicht isch Vergebig nur, dass sie nümm dörf bestimme, wer du hüt bisch...
lah los

Min sichrä Ort

Wänn s Tagesliächt schwär uf mine Schultere liit,
und d Wält miär d Luft zum Atme nimmt,
chunsch du ganz nöch, wien en sichere Hafä,
und plötzli wirds i miär ganz still.
Du verlangsch nöd, dass i öpper anderscht mim
du nimmsch mi genau so, wien i grad bin
I dinä Armä wird alles langsam weich,
und für en Momänt wird alles wieder liächt.

Du bisch min sichrä Ort,
wänn diä schwere Täg mi abäziähnd.
Du bisch mis Dihei, du gisch mir Ruäh,
bisch dä Ort, won i immer wieder herä fliäh.
Du bisch min sichrä Ort,
bi diär muäss i nüt vorspielä
Wänn du mi hebsch, genau so wien i bi,
weiss i wieder, wer i bi.

I ha lang alti Geischter mit miär träit,
ha versuächt, em Schmerz devo zränne.
Doch dini Nöchi wird zumä warme Fluss,
wo mini schwere Gedankä mit sich nimmt.
Jedä Sturm i miär wird langsam chliiner,
jedä Zwifel löst sich langsam uf.
Du redsch vo Liäbi, au ganz ohni Wort,
und i miär wirds still – an mim sichre Ort.

Du bisch min sichrä Ort,
wenn diä schwere Täg mi abäziähnd.
Du bisch mis Dihei, du gisch mir Ruäh,
bisch dä Ort, won i immer wieder herä flieh.
Du bisch min sichrä Ort,
bi diär muäss i nüt vorspile.
Wänn du mi hebsch, genau so wien i bi,
weiss i wieder, wer i bi.

Nümme mini Schattä mässe,
nümme öppisem hindeher ränne.
I dine Arme find i mis Glichgwicht,
und langsam fang i wieder aa, mich z känne.

Du bisch min sichrä Ort,
wänn die schwäre Täg mich abäziähnd.
Du bisch mis Dihei, du gisch mir Ruäh,
bisch dä Ort, won i immer wieder herä flieh.
Du bisch min sichrä Ort,
bi diär muess i nüt vorspile.
Wänn du mich liäbsch, genau so wien i bi,
chan i atme,
chan i loslah,
chan i wieder mich sälber sii.

Du bisch min sichrä Ort,
min sichrä Ort
wänn die schwäre Täg mi abäziähnd.
Du bisch mis Dihei, du gisch mir Ruäh,
bisch dä Ort, won i immer wieder herä flieh.
Du bisch min sichrä Ort,
bi diär muess i nüt vorspile.
Wänn du mich liäbsch, genau so wien i bi,
bin i dihei
dänn bini frei
dänn bin i ich
dänn bin i ganz

Dä Rescht git sich vo ganz ällei

Du häsch so lang versuächt z verschtah,
wärum das alles so hät müessä gah.
Häsch gsuächt, häsch kämpft, analysiärt
und dich i dinä Gschichtä verirrt.

Doch was isch passiärt, was isch würkli gsi?
Und was devo läbt nur no i diär?
Was, wänn das, wo du als Wahrheit häsch,
hüt nur no en Erinnerig isch?

Du chasch nöd ändere, was emal war,
doch öppis wird mit eimal klar:
Was hüt no Macht über dich cha ha,
das chasch du feschthebä — oder la gah.

Schriib diä altä Gschichtä no mal uf,
säg alles, was du säge muäsch.

(wünsch das vor allem dene wos diär am meischte widerstrebt)
„Ich danke diär. Ich wünsch diär Glück.
Ich liäb dich. Und ich gib dich frei.“

Und dänn verbränn dä Briäf.
Luäg, wiä dä Rauch nach obe ziäht.
Du muäsch diä Gschicht nümm mit diär näh —
sie dörf jetzt ändlich gah.

Los i dich inä:
Was hebt di am stärchschte fescht?
Was chreist immer wieder
i dim Chopf und git diär kei Rascht?

Genau das dörfsch du liäbä,
verzeihe und dänn gah lah.
Mit dem dörfsch du in Fridä cho —

und de Rescht …
git sich vo ganz ällei.

Und grad dä Mensch, wo dich verletzt,
wo du bis hüt nöd loslah häsch,
isch villicht dä, wo diär am Änd
am meischte über dich verzellt.

Nöd alles, was passiärt isch, isch guät.
Du muäsch es au nöd richtig finde.
Doch du chasch entscheidä, ob das Alte
hüt no dini Freiheit beschtimmt.

Du muäsch niemert freispräche.
Du muäsch niemert verstah.
Du dörfsch eifach für dich entscheide:
Ich lah dich gah.

Kopf:
Aber was, wänn ich Rächt gha han?

Stimme:
Und was, wänn nöd?

Kopf:
Was, wänn's würkli genau so gsi isch?

Stimme:
Und was ändert das hüt?

Kopf:
Aber ich cha das nöd vergässe.

Stimme:
Muesch du au nöd.

Kopf:
Was söll ich dänn mache?

Stimme:
Hör uf, s jede Tag
mit diär mitzträge.

Kopf:
Und dänn?

Stimme:
Dänn wird's still.

Kopf:
Und dänn?

Stimme:
Dänn wirsch frei.

Du bisch nöd dini Gschicht.
Du bisch nöd, was emal war.
Du bisch nöd all diä Schtimmä,
wo du mitträisch Jahr für Jahr.

Du chasch liäbä.
Du chasch verzeihä.
Du chasch loslah.
Du chasch frei sii.

Und plötzli merksch du:
Es hät nie öppert anderscht
de Schlüssäl id Freiheit gha.

Los i dich inä:
Was hebt di am stärchschte fescht?
Was chreist immer wieder
i dim Chopf und git diär kei Rascht?

Genau das dörfsch du liäbä,
verzeihe und dänn gah lah.
Chum mit dim Geschter in Fridä —
du muäsch es nümm mit diär träge.

Und dänn wird's still.
Und dänn wird's liächt.
Und villicht merksch du plötzlich:

Du bisch scho frei.

Und de Rescht …
git sich vo ganz allei.

Du muäsch nöd alles löse.
Du muäsch nöd alles verstah.

Find d Liächtigkeit i diär.

Und de Rescht …

git sich vo ganz allei.

Beobachte meh, red weniger

Dä erscht Gedankä wo chunnt isch niä dini Schuld,
du chasch nöd kontrolliärä was dis Hirn produziärt
Angscht, Niid oder Schuld, alles gilt
d'Maschine lauft und füüred wiä wild

Öpper verzellt diär: „Hey, miär lauft's grad so guet!“
und für en Momänt sinkt diär dä Muät.
En Stich: für e halbi Sekund, „Warum nöd ich?“
doch dä Gedanke isch scho da, au wänn nöd wetsch, das isch glich.

Doch jetzt chunnt dä Punkt, wo du wähle chasch:
din zweite Gedanke, dini Reaktion.
Füeterisch en wiiter – oder lahsch en los?
benänn das Gfühl und entscheid di bewusst,

De erscht Gedanke chunnt –
de zweit bestimmsch du sälber.

du häsch d Freiheit
dini Reaktion immer sälber z wählä.

Beobachte meh, red weniger,
s'Läbe wird demit nöd liächter
hey hey – doch du wirsch mental schtärcher.

Beobachte meh, red weniger,
du wirsch ruiger und innerlich stärcher.
S'Läbe bliibt s'Läbe,
doch jetzt erkännsch du dich:
Nöd alles, was dänksch,
bisch wirklich du.

Gfühl sind Bsuächer, sie chömed und gönd
doch gib de Gfühl niä din Schlüssel i d'Händ.
Du bisch nöd ängstlich – d'Angst isch grad uf bsuäch.
Du bisch nöd de Niid, er luägt nur grad verbi.
Säg: „Ich gseh dich. Du dörfsch churz da sii.“
Und gern wieder gah, ohni Spure z'hinderlah.

Beobachte meh, red weniger,
s'Läbe wird demit nöd liächter
hey hey – doch du wirsch mental schtärcher.

Beobachte meh, red weniger,
du wirsch ruiger und innerlich stärcher.
S'Läbe bliibt s'Läbe,
doch jetzt erkännsch du dich:
Nöd alles, was dänksch,
bisch wirklich du.

Wänn mal öpper unerwarted reagiärt,
dänksch schnell, "das hät mit miär z'tue – garantiärt."
Doch du kännsch weder sin Film und sini Gschicht
du gsesch nur e Szene und glaubsch, du kännsch di ganz Wält.

Villicht kämpft dä Mensch grad en Kampf ganz eläi,
und du laufsch für zwei Minute dur d'Szenä.
Du bisch Statischt in eme Film, wo du niä wirsch gseh –
drum schnuf dürä und vermisch nöd sin Film mit dim.

Beobachte meh, red weniger,
s'Läbe wird demit nöd liächter
hey hey – doch du wirsch mental schtärcher.

Beobachte meh, red weniger,
du wirsch ruiger und innerlich stärcher.
S'Läbe bliibt s'Läbe,
doch jetzt erkännsch du dich:
Nöd alles, was dänksch,
bisch wirklich du.

Und vergib.
Nöd für sie – für dich.
wänn vergisch träisch nüm ihri Gschicht
lah sie los, oder glaubsch, diä andrä träged dini Gschicht mit sich?
oder chönnt das öppe chli en Einbahn sii
i dere du dich da sälber gfange hebsch?

Mal nöd hundert Szene i dim Chopf,
wo du rächt häsch und de ander verlürt.
Es isch Fiktion,
doch dini Energi isch ächt.
(und mit jedem Kampf wo du i dim Innere mit diär ellei ustreisch verblasst sie)

Du muäsch nöd bewiise,
dass du Rächt gha häsch.
Mach's eifach andersch als dä Mensch,
wo dich so triggered hät.

Und gang wiiter.
und lahn di frei.

Beobachte meh, red weniger,
s'Läbe wird demit nöd liächter
hey hey – doch du wirsch mental schtärcher.

Beobachte meh, red weniger,
du wirsch ruiger und innerlich stärcher.
S'Läbe bliibt s'Läbe,
doch jetzt erkännsch du dich:
Nöd alles, was dänksch,
bisch wirklich du.
s'Gwicht wird immer liächtär
wänn du erkännsch, was nöd zu diär ghört.

Beobachte meh, red weniger,
fühl alles – aber hebs es nöd fescht.
erkänn was isch dis
und was ghört inen andrä Film

Erfolg hät 3 Buächstabä

Läb dis läbe crazy, luut, bunt und wild
Riit uf de höchschte wälle mit
Bisch mal ime Tal dänn lahn di triibe
Bemüäh di nöd speziell zum ufecho
Es git kei Täler ohni Bergä
Drum bis sicher dass es wieder ufe gaht
(Und dänn bisch höcher obe als je zuvor)

Hey säg läbsch es Läbe wo di nöd erfülle cha?
Oder hängsch täglich Gedanke nah
wiäs liäbär würdisch ha?
Säg mer ehrlich: gits scho en Versuäch,
Dini Visione umzsetzä oder dänksch sie sind en Fluäch?
Das weisch nur du, bis ehrlich mit diär
Und wänn du willsch dänn floät jetzt hiä

Erfolg hät 3 Buächstabe
T...
U...
N...

Gah los und mach
Setz um und lach
Über dich und über all
Nur wänns apacksch chas öpis drus geh
Nur wännd machsch cha di s Läbe gseh

Hey
Hey

Läb dis läbe crazy, luut, bunt und wild
Riit uf de höchschte wälle mit
Bisch mal ime Tal dänn lahn di triibe
Bemüäh di nöd speziell zum ufecho
Es git kei Täler ohni Bergä
Drum bis sicher dass es wieder ufe gaht
(Und dänn bisch höcher obe als je zuvor)

Wieso wetsch wartä?
Was cha passiärä?
Wänn dini Fessle falle lasch?
Wänn statt bedrückt in änge Maschä
Dini Freud jetzt use lasch
Wänn überleisch ob diä Moral
Wo d Gsellschaft düregit
Würkli au dä Grächtigkeit
Vo dim Herz entspricht

Hey mach doch eifach mal, chönnt ja guät werdä

Erfolg hät 3 Buächstabe
T...
U...
N...

Gah los und mach
Setz um und lach
Über dich und über all
Nur wänns apacksch chas öpis drus geh
Nur wännd machsch cha di s Läbe gseh

Läb dis läbe crazy, luut, bunt und wild
Riit uf de höchschte wälle mit
Bisch mal ime Tal dänn lahn di triibe
Bemüäh di nöd speziell zum ufecho
Es git kei Täler ohni Bergä
Drum bis sicher dass es wieder ufe gaht
(Und dänn bisch höcher obe als je zuvor)

Nüme überlegge
Ob anderi guät findet
Was dis Herz befreit
Viellicht isch es ja so
Dass alli gnau das wänd mache
Aber sich nöd getraued...

Erfolg hät 3 Buächstabe
T...
U...
N...
Gah los und mach
Setz um und lach
Über dich und über all
Nur wänns apacksch chas öpis drus geh
Nur wännd machsch cha di s Läbe gseh

Läb dis läbe crazy, luut, bunt und wild
Riit uf de höchschte wälle mit
Bisch mal ime Tal dänn lahn di triibe
Bemüäh di nöd speziell zum ufecho
Es git kei Täler ohni Bergä
Drum bis sicher dass es wieder ufe gaht
(Und dänn bisch höcher obe als je zuvor)

S'Liächt vo minerä Wält

Ich ha so lang im Ussä gsuächt,
wär rächt hät und wär falsch.
Ha kämpft mit dem, was gscheh isch,
ha feschtghaltä a allem Schmerz.

Du au? Hey säg, kännsch du das au?

Ich ha glaubt, ich müess verstah,
wärum miär das alles passiärt.
Bis ich irgendwänn begriffe ha:
Ich bin ja diä, wo entscheidet, was i miär passiert.

Und plötzlich isch es ganz eifach gsi:
Ich vergib nöd für diä andrä —
ich vergib für mich.
Ich lah diä alte Gschichtä jetzt gah
und mit ihne ändret sich mini Sicht.

Hey Ich bin s Liächt vo minerä Wält,
jetzt weiss ich, was das heisst.
Wänn ich allem uf dere Wält vergib,
wird öppis still i mim Geischt.

Ich bin s Liächt vo minerä Wält,
und ich fang langsam aa z verschtah:
Wänn ich Schuld und Angscht nümm festheb,
bin ich frei —
ich cha sie eifach gah lah.

(lahn au du los)

Ich ha so lang vergässe, wer ich bin,
ha glaubt, ich seg elläi und trännt.
Vo diär, vo miär, vom ganze Läbe,
als wär da öppis, wo üs tränne chönnt.

Du au? Hey säg, kännsch du das au?

Und plötzlich han ich s chönne gseh:
Was ich im Usse bekämpf,
träg ich au i miär.
Und wänn ich ufhör, Schuld z verteile,
verlürt diä Angscht ihri Macht über mich.

Hey Ich bin s Liächt vo minerä Wält,
jetzt weiss ich, was das heisst.
Wänn ich allem uf dere Wält vergib,
wird öppis still i mim Geischt.

Ich bin s Liächt vo minerä Wält,
und ich fang langsam aa z verschtah:
Wänn ich Schuld und Angscht nümme festheb,
bin ich frei —
ich cha sie eifach gah lah.
(lahn au du los)

Mini Wält zeigt miär no immer Bilder,
und mängisch glaub ich sie sogar.
Mis Ego wird no immer luut und seit miär:
„Luäg, das isch doch wahr!“

Doch hüt muäss ich nümm degäge kämpfe,
ich cha luäge und verschtah:
„Ah, da isch wieder mini alt Gschicht.“
Und dänn lahn ich sie eifach... gah
lahns gah

Ich muess nüt richtä.
Ich muess nüt erzwingä.
Ich muess nöd immer alles verstah.
Ich vergib —
und lahns gah.

hey du bisch s Liächt vo dinerä Wält,
und plötzlich fühlt sich s Läbe liächt aa.
vergib jetzt allem, was isch gsii,
will du weisch, was Vergebig cha.

Du bisch s Liächt vo dinerä Wält,
du häsch so lang im Usse gsuächt.
Jetzt weisch: Freiheit chunnt vo innä,
wänn du nümme kämpf,
nümme urteilsch,
nümm bewertisch.

du bisch s Liächt vo dinerä Wält,
und du muäsch nüt anders sii.
du vergisch —
du lasch los —
und genau so
wirsch du frei.

So lang gsuecht.
So viel probiärt.
Und am Schluss
isch es ganz eifach:

Ich vergib für mich.
du vergisch für dich.
so simmer alli zäme frei

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